Autor Thema: Ukulelen mit Akaziendecke  (Gelesen 3012 mal)

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Offline Woody Ukepicker

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Antw:Uke mit Akaziendecke: Erfahrungen z.B. mit der Enya K1 Concert?
« Antwort #15 am: 07/23/21 ,Juli, 2021, 18:52:19 »
Ich hatte 3 APC Concert, Tenor, Baryton.

Der beste Sound war bei den Modellen ohne Dekoration. Es heist "CS" für Concert. Die sind nicht so schön aber es hängt alles davon ab, ob Sie nach einem Klang oder einer Ästhetik suchen.




Offline fitzi

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Antw:Uke mit Akaziendecke: Erfahrungen z.B. mit der Enya K1 Concert?
« Antwort #16 am: 08/03/21 ,August, 2021, 14:11:13 »
Hallo Knasterbax,
mich interessiert es, ob du die APC Uke magst  ;)

Offline Knasterbax

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Antw:Uke mit Akaziendecke: Erfahrungen z.B. mit der Enya K1 Concert?
« Antwort #17 am: 08/03/21 ,August, 2021, 14:37:07 »
Zitat
Hallo Knasterbax, mich interessiert es, ob du die APC Uke magst  ;)

Hallo fitzi,
nein, mich hat sofort die megadicke Kopfplatte abgestoßen, die das Instrument unnötig kopflastig macht.
Da hatte ich dann schon keine Lust mehr, meine übliche Prozedur mit Saitenwechsel durchzuführen, um zu schauen, wie sie klingt, wenn die Werkssaiten ersetzt sind.
Ging also wieder zurück...
Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben. (skiffle)

Offline Hummel

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Antw:Uke mit Akaziendecke: Erfahrungen z.B. mit der Enya K1 Concert?
« Antwort #18 am: 08/10/21 ,August, 2021, 11:51:56 »
Und, hast du sie schon ausprobiert die APC? Ich mag die klanglich und habe immer noch meine Tenor. Die finde ich auch ausgewogen von der Bauweise. Die Sopran war mir letztlich zu kopflastig und Konzert kenne ich nicht. Klanglich ist die APC eher kühl und mittig. Die Ruaca klingt wesentlich wärmer.

Offline Knasterbax

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Antw:Uke mit Akaziendecke: Erfahrungen z.B. mit der Enya K1 Concert?
« Antwort #19 am: 08/10/21 ,August, 2021, 12:42:39 »
@Hummel: Nein (siehe oben), sie lag schon so schlecht in der Hand, dass ich keine Lust mehr hatte, mich noch mit ihrem Klang zu beschäftigen.
Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben. (skiffle)

Offline UkeD

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Antw:Uke mit Akaziendecke: Erfahrungen z.B. mit der Enya K1 Concert?
« Antwort #20 am: 08/11/21 ,August, 2021, 19:25:55 »
ich war auch nie mit dem Angebot von Stimmgeräten richtig zufrieden.
Nach einigen Test habe ich mich dann für den Korg Pitchhwk U entschieden. Damit bin ich recht zufrieden.
Extrem genau, gut und schnell zu bedienen. Lediglich der recht hohe Batterieverbrauch ist nervig.

Grüße Dirk

ups, zum falschen Beitrag gepostet, wie lösche ich meinen Betrag denn ?
« Letzte Änderung: 08/11/21 ,August, 2021, 20:59:27 von UkeD »

Offline Hummel

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Antw:Uke mit Akaziendecke: Erfahrungen z.B. mit der Enya K1 Concert?
« Antwort #21 am: 08/12/21 ,August, 2021, 10:44:28 »
Das Problem bei manchen Serienmodellen ist halt, dass die immer geiche Kopfplattengröße für alle Modelle genutzt wird. Klar, dass das dann unausgewogen wird.

Offline Knasterbax

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Antw:Uke mit Akaziendecke: Enya K1 Concert Review
« Antwort #22 am: 10/17/21 ,Oktober, 2021, 23:43:14 »
So, nachdem es mit der APC nichts wurde, habe ich mir dann doch mal die Enya K1 bestellt - mit vollem Namen heißt sie "Enya K1 Solid Acacia Konzert Ukulele (EUC-K1)". Auf der Enya-Website finde ich sie nicht mehr, Bilder deshalb beim einzigen deutschen Onlineshop, der sie führt: https://ukesupply.de/products/enya-k1-solid-acacia-konzert-ukulele-euc-k1?variant=39689518153907

Zunächst mal ein Kompliment an den Händler: Sie kam schnell und supergut verpackt bei mir an, mit einem handschriftlichen Gruß der Inhaberin.

Aus dem dick gepolsterten Gigbag trat mir eine Augenweide entgegen - waldhonigbraunes Akazienholz im Gloss Finish (Korpus und Kopfplatte, der Hals ist seidenmatt), rundum sehr sauber verarbeitet, keine scharfen Bundstäbchen-Enden. Griffbrett mit leichtem Radius - auch kein Standard in dieser Preisklasse. Zwei Gurtpins gleich verbaut, prima. Die Saiten werden durch den Steg geführt und innen sogar mit verknoteten Ball-Ends gesichert - sehr umsichtig.

Relativ schwer ist sie (945g), dennoch ausbalanciert am Hals-Korpus-Übergang.

Sie ist bundrein. Ein leichter Dead spot auf dem G#; zu verschmerzen.

Angenehm flache Saitenlage am 12. Bund (ca. 2.25), minimal zu hohe Saitenlage am Sattel, wie es ja bei fast jeder neuen Uke Standard ist, damit bloß nichts schnarrt. Wäre schnell zu beheben, wenn sie denn bliebe.

Zum Klang: ausgewogen, aber verhalten, sprich: leise. Daran ändert sich auch nichts, nachdem ich die Onboard-Titaniumsaiten (D'Addario, siehe der Nachbar-Thread) gegen meine geliebten Aquila Reds getauscht habe. (Wenn Saiten einer zurückhaltenden Uke auf die Sprünge helfen, dann diese.) Nun lese ich aber, dass sich Akazie nicht durch Lautstärke auszeichnet, sondern durch Ausgewogenheit im Klang. Aha.

Fazit: Da sie erst zwei Tage aus der Box ist, kriegt sie noch ein bisschen Zeit, sich zu entfalten.
Fazit #2: UAS ist doof. Was muss ich Ukulelen kaufen, wenn ich doch schon so tolle habe?!?
« Letzte Änderung: 10/18/21 ,Oktober, 2021, 10:15:56 von Knasterbax »
Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben. (skiffle)

Offline Knasterbax

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Antw:Uke mit Akaziendecke: Enya K1 Concert Rewiew
« Antwort #23 am: 12/06/21 ,Dezember, 2021, 21:26:23 »
Zitat
Fazit: Da sie erst zwei Tage aus der Box ist, kriegt sie noch ein bisschen Zeit, sich zu entfalten.
Sie hatte ihre Zeit. Aber da kam nicht mehr. Also ging sie zurück.  :-\

Es bleibt dabei:
Zitat
Fazit #2: UAS ist doof. Was muss ich Ukulelen kaufen, wenn ich doch schon so tolle habe?!?
Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben. (skiffle)

Offline Knasterbax

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Antw:Ukulelen mit Akaziendecke
« Antwort #24 am: 02/07/22 ,Februar, 2022, 23:24:45 »
Die Akazien-Geschichte geht aber weiter: Ein paar Reviews haben mir dann den Impuls gegeben, mir doch mal die Cascha ins Haus zu holen.

"All Solid Asian Koa" ist im Korpus eingeprägt - der übliche Etikettenschwindel also, wenn man Acacia als Koa verkaufen möchte. Egal.

Und nein: sie ist nicht hässlich, wie ich in Post #1 behauptet hatte: Die rabenschwarze Kopfplatte passt ganz gut zu Griffbrett und Brücke, das Akazienholz ist schön gemasert, und das Rope Binding macht auch was her.

Sauber verarbeitet ist sie, und das Griffbrett hat sogar einen ganz leichten Radius. Zwei Gurtpins sind schon gleich dabei, was den Gurtspieler natürlich freut.

Ungewöhnlich und erfreulich: Es gibt keinen Dead Spot auf dem Griffbrett!

Zum Klang: weich, verhalten, mit den onboard Fluorcarbon-Saiten. Mir aber zu zurückhaltend, deshalb experimentiere ich jetzt gerade mit allen möglichen Saiten herum: Die roten Aquilas sind ja eigentlich immer der Booster für schüchterne Uken, hier blieb der Effekt aber aus.

Als nächstes kamen die grauen Martin Ukulele Premium Strings dran, die Martin zusammen mit Aquila entwickelt hat. Der Klang blieb weiterhin zurückhaltend. Heute Abend kam dann ein alter Satz Worth Clear drauf, aber da tut sich auch noch nicht allzu viel. Als nächstes werde ich mal einen Satz Fremont black line "Hard" mit höherer Saitenspannung versuchen.

Aber vielleicht muss ich mich einfach mit diesem weichen Klang anfreunden? Immerhin wäre sie die Erste dieser Art im Rudel.  ;)


« Letzte Änderung: 02/08/22 ,Februar, 2022, 23:01:41 von Knasterbax »
Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben. (skiffle)