Autor Thema: Saitenaufziehverwirrung  (Gelesen 125 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Knasterbax

  • Mitglied
  • Beiträge: 3920
Saitenaufziehverwirrung
« am: 05/11/22 ,Mai, 2022, 23:16:40 »
Nabend,

Heute kam meine neue Konzert Ukulele aus Kroatien an, ein Lanikai-Modell, das es schon seit ewigen Zeiten gibt.

Ich gleich mal standardmäßig die dumpfen weißen Aquilas runtergeschmissen und dann festgestellt, dass sich das Aufziehen von neuen Saiten schwierig gestaltet, denn: der Knüpfsteg sieht für jede Saite zwei feine Löcher vor.
 :o
Wenn ich die neuen Saiten gleichabständig aufziehen will, muss ich mich entweder für das linke oder für das rechte eines jeden Lochpaars entscheiden. Und dann sitzen alle Saiten entweder zu nah am linken oder am rechten Griffbrettrand! Mittig geht so nicht, es sei denn, ich akzeptiere, das die Saiten nicht alle den gleichen Abstand voneinander haben. Und das finde ich doof.

Ich hoffe, diese Beschreibung war einigermaßen nachvollziehbar.
Hat jemand eine Idee für mich, wie ich die Saiten aufziehen kann, sodass sie zentriert und gleichabständig übers Griffbrett laufen?

Für einen Rat dankt wie immer: der
Knasterbax
Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben. (skiffle)

Offline Knasterbax

  • Mitglied
  • Beiträge: 3920
Antw:Saitenaufziehverwirrung
« Antwort #1 am: 05/12/22 ,Mai, 2022, 00:04:02 »
Nachtrag: Interessanterweise ignorieren die Lanikai-Tutorials zur eight-hole-Bridge das beschriebene Problem (https://lanikaiukuleles.com/quick-tie-bridge-instructions). Auch bei dieser Knüpftechnik, die hier angepriesen wird, laufen die Saiten nicht mittig übers Griffbrett.  >:(
Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben. (skiffle)

Offline Knasterbax

  • Mitglied
  • Beiträge: 3920
Antw:Saitenaufziehverwirrung
« Antwort #2 am: 05/12/22 ,Mai, 2022, 00:43:15 »
ff:
Inzwischen habe ich einen 11 Jahre alten Beitrag aus dem UU-Forum zutage gefördert, in dem - bei Kala-Ukulelen - das gleiche Problem benannt wird:
"No matter which way you string, the strings are either going to be too far to the bass side, too far to the treble side, or unevenly spaced."

Und weiter unten dann die Lösung:
"If you look closely you'll see that the holes aren't centrally, symmetrically placed: they're slightly left-shifted."

Also: Durchs jeweils rechte Loch fädeln, traditionell knüpfen und die linken Löcher ignorieren - dann laufen die Saiten mittig.

"Hamma wieder was gelernt. Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit, auf Wiedersehen!“
 ;)
Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben. (skiffle)