Autor Thema: Ortega Lizzy Pro (fretless) - schöner U-Bass, aber ich dreh am Rad.  (Gelesen 370 mal)

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Offline Laminatschrebler

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Ortega Lizzy Pro (fretless) - schöner U-Bass, aber ich dreh am Rad.
« am: 11/18/22 ,November, 2022, 17:02:44 »
Heyho,

vor einem Jahr hab ich mich selbst beschenkt und einen Ortega Lizzy Pro erworben, zum unwahrscheinlichen Spotpreis als B-Ware (176 statt 450 Euro -> Argument).
Wirklich begeistert bin ich von der tadellosen Verarbeitung und Bespielbarkeit. Laut einem der spärlichen YT-Reviews soll es wohl ´ne Streuung bei den Teilen geben. Keine Ahnung - ich hatte nur mal einen weiteren in der Hand in einem Erfurter Musikhaus, der war auch in Ordnung.
 
Ein paar kleinere Spürchen waren dran - aber hallo, B-Ware nachgeworfen, alles gut. Der Karton war zerrockt, es gab Talkumrückstände auf den Saiten und Hals (hoffe ich - weißes Pulver halt...?), merkwürdige Dongs an den Saitenlöchern am Steg und etwas Klebereste, die bei falschem Lichteinfall unschön aussehen.
Auf der Habensaite ist das Ding vom Fleck weg astrein eingestellt gewesen.

Die weißen Standard-Saiten habe ich jetzt ein Jahr draufgelassen, da ich ihn nur sporadisch zur Hand nahm und das Gefädel fürchtete. Einmal habe ich die A-Saite gelockert, etwas abgeschnitten und wieder festgezogen, da schlichtweg zu viel aufgewickelt war. Erwähnenswert finde ich noch, dass jemand bei der A-Saite (die Saiten werden von innen durch das Schallloch gezogen - es gibt wohl auch spätere Versionen mit "Wartungsklappe") Kabelbinder angezogen hatte, damit sich der Knoten nicht löst. Auch ´ne Idee! Nunmehr habe ich die schwarzen Thunder-Dings aufgezogen, es war a) bei weitem nicht so ätzend wie ich dachte und b) scheinen die deutlich stimmstabiler zu sein.

Ich könnte das Teil also nur loben, würde ich nicht jeden Saitenwechsel zur Vollpflege nutzen und folgendes bemerkt: Der Tuner der A-Saite hat ein anderes Zahnrad als der Rest!? War gar nicht so leicht zu sehen, da brüniert.Sind vielleicht 1mm mehr Durchmesser, die Oberseite etwas flacher. Könnte mir sowas von egal sein, wenn nicht das Innengewinde voller Metallspänchen gewesen wäre; es passt also doch nicht ganz. Brav Fotos gemacht, Ortega auf Deutsch und Englisch angeschrieben, die sich laut Eigenaussage ja sehr um ihrer Kunden Wohlbefinden kümmern. Antwort kam fix: Ist bei uns noch nie vorgekommen, muss der Händler gemacht haben. Auf meine Nachfrage, wo ich denn ein neues Zahnrad bekommen könnte bislang keine Antwort. Na, und der Kundendienst des Händlers... sagen wir mal, ich rechne mit einer nichtssagenden Antwort in 6 Wochen, denn erfahrungsgemäß kannst kein Schnäppchen erwarten UND Ansprüche stellen...  ::)

Jetzt vergrätzt mir also ein 50-Pfennig-Teil den Spaß... Aber generell muss ich sagen: Wer sich einen Ubass zulegen möchte, sollte den Lizzy zumindest mal in die Hand nehmen/ in Erwägung ziehen. Ich fühle mich angesichts Klang, Resonanz und einwandfreiem Hals jedesmal wie´n Jazzer bei dem Teil, und das soll was heißen, denn letztendlich fühlt sich Ubass spielen ja imemr etwas an wie Fleischwurst kneten.  :D

TL/DR:
+ Einwandfreie, saubere Verarbeitung
+ sieht gut aus, klingt und schwingt gut
+ sagt man "bundrein" bei ´nem fretless? Jedenfalls feiner notenreiner Hals.
+ integrierter "MagusUke" Vorverstärker/Tuner durchaus brauchbar
+ sehr leicht und resonant - ABER:

- er dürfte nicht der stabilste sein, da doch recht "dünnhäutig"
- der Sattel ist nicht der sauberste, i.e. die Fräsung ist weder 100% glatt noch kann man Erwarten, dass die Saiten ohne Anheben ordentlich stimmen (denke der letzte Punkt könnte generell ein Ubass-Problem sein?)
- Zahnrad des A-Tuners passt bei meinem nicht ganz (Ursache unklar, aber ganz so kategorisch wie Ortega will ich mal nichts ausschließen, denn es war echt schwer zu erkennen)

Offline TooOldForRockNRoll

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Antw:Ortega Lizzy Pro (fretless) - schöner U-Bass, aber ich dreh am Rad.
« Antwort #1 am: 11/19/22 ,November, 2022, 08:33:13 »
Hallo, ich habe den Lizzy momentan länger von einem Freund ausgeliehen und mit ging auch eine Stimmmmechanik kaputt (u.a. auch Späne...), ebenfalls beim Saitenwechsel (auf Thunderblacks). Ursache war meiner Meinung dass die Schraube welche durch das Zahnrad geht zu fest angezogen war und ich sie trotz merklich Widerstand beim Stimmen nicht löste. Die darf man nur so anziehen dass sie gerade fest sind. Es war auch die Mechanik der A-Saite.
Von Ortega gibt es einen Viererpack der Mechaniken für ihre Bässe. Einzeln werden sie lt. meiner Anfrage nicht verkauft. So war der Ersatz relativ teuer. Optisch sehen sie aus wie die von Warwick vertriebenen Mechaniken, die auch auf den einfacheren Modellen von Kala drauf sind. Ob sie tatsächlich identisch sind kann ich nicht sagen. Ohne Gewähr dass die Ortega Mechanik bei dir auch passt (aber warum sollte sie nicht) kann ich dir gern eine einzelne Mechanik zuschicken wenn du ein Viertel des Preises bezahlst die der Viererpack kostet. Schreibe mir gern eine Nachricht wenn du Interesse hast, dann kann ich dir auch ein Foto schicken.
Ich bin jetzt übrigens bei einem sehr preisgünstigen Cascha Bass gelandet, der in Bespielbarkeit und Verarbeitung dem geliehenen Ortega Lizzy Pro in nichts nachsteht. Zum Kauf bin ich extra zu Thomann gefahren weil er eine sehr große Auswahl von UBässen zum Probespielen hat. Ich fuhr in der Erwartung hin mit einem seiner am meisten kostenden Kala-Bässe heimzufahren und ließ mir vorher zwei in Frage kommende aus dem Lager kommen die er nicht in der Ausstellung stehen hatte. Was ich dann dort unter die Finger bekam war eine reine Katastrophe. Außer dem Cascha hatten alle Modelle dermaßen Macken, von defekten LED-Anzeigen am Stimmgerät über zu hohe Saitenlage am Sattel bis zu Tonabnehmer wo einzelne Saiten gar nicht verstärkt wurden und Intonationsprobleme. Oft Probleme die bei einem Setup gelöst werden könnten... wenn eines gemacht wird. Von Cascha kaufte ich dann nicht das Ausstellungsstück sondern besorgte selbst einen aus dem Lager und spielte ihn gleich Probe. Der war out of the box ebenfalls einwandfrei. Die Gitarrenwerkstatt dort warf trotzdem noch einen Blick drauf und stellte an der Saitenlage minimal etwas nach was aber nicht wirklich nötig gewesen wäre. Bis jetzt in ich happy damit.
« Letzte Änderung: 11/19/22 ,November, 2022, 08:56:45 von TooOldForRockNRoll »
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Offline Laminatschrebler

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Antw:Ortega Lizzy Pro (fretless) - schöner U-Bass, aber ich dreh am Rad.
« Antwort #2 am: 11/22/22 ,November, 2022, 11:18:23 »
Heyho TooOldForRockNRoll,

Deine Antwort übertrifft meine Erwartungshaltung bei weitem, danke!

Danke für den Tipp mit den Schrauben, wobei der Abschnitt bei mir klar von den "Zahnspitzen" herrührt, es wird das leicht zu große Zahnrad sein, leichtläufig sind sie, wenn nicht wie beim A-Tuner randvoll mit Schmock.

Nachricht wegen Tuner geht gleich raus, famos!

Ist ja ein grausliges Erlebnis, welches dich zum Cascha führte; ich vermute auch, dass ich angesichts der bei U-Bässen ja doch wohl öfters auftretenden hohen Güte-Streuung einfach Glück hatte. Klares Plus war, dass die B-Ware ja immerhin zumindest einmal durch die Hände eines Mitarbeiters geht. Am Ende meiner "Findungsphase" kaufe ich nunmehr auch viel seltener, aber dafür höherpreisige Instrumente vom Laden.

Kurze Frage: Wie oft wechselst du grob die Saiten? Hast du schon Langzeit-Erfahrungen mit den Thunderblacks? Bei Bässen ist das ja doch ´ne ziemlich kostentreibende Geschichte, wenn man sie nur ab und an von der Wand holt...

Offline allesUkeoderwas

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Antw:Ortega Lizzy Pro (fretless) - schöner U-Bass, aber ich dreh am Rad.
« Antwort #3 am: 11/22/22 ,November, 2022, 12:32:36 »
Egal, ob Ortega, oder sonst was, es ist alles aus China.
Auch die Mechaniken, Piezo-Abnehmer und Preamps.
Die Tuner bekommt man für 24 € pro 4 Stück incl. Versandt in der Chinabay.

Ich hab 3 unterschiedliche U-Bässe mit diesen Mechaniken und bisher hatte noch keiner Karies.
Da muß man schon ganz schön am Rad drehen, damit sowas passiert.
Wenn es schwer geht, sollte man evtl. nach der Ursache suchen, bevor man weiter dreht.

Dass man für einen U-Bass so viel ausgibt, kann man eigentlich nur damit rechtfertigen, dass man einen optisch schönen Wallhangar haben will. Akustisch klingen die Dinger alle gleich nach Pappe. Da kann man auch den Bass beim großen T für 119 € kaufen. Der hat übrigens die gleichen Mechaniken und ist auch gleich mit den schwarzen Aquila Thunderblack bestückt.

Die schwarzen Aquila's sind übrigens super - Sofern man auf Gummie steht! Sie sind fast identisch, wenn nicht sogar identisch mit den schwarzen Road Toad Poahoehoe Saiten, die inzwischen von Kala vertrieben werden und stolze 67 € beim großen T kosten. Die Aquila's kosten dagegen "nur" 28 €.

Gebt doch mal was zum Besten, ich meine akustisch, oder elektroakustisch...
Meiner Meinung nach klingen Gummibässe alle gleich.
Sie unterscheiden sich lediglich durch die Finger der Spieler, die Art der Saiten und der Art der nachgeschalteten Elektronik (sofern man sie elektrisch betreibt).

Das mit der Bundreinheit (Was man so oft in den Bewertungen liest) halte ich persönlich für absoluten Quatsch. Wenn man in einer Band mit anderen spielt, sind selbst 40 Cent in den oberen Bünden nicht zu vernehmen. Und absolute Bundreinheit bei der hohen Saitenlage eines Gummibasses mit Gummisaiten und einer derart kurzen Mensur läßt sich nicht erreichen. Am Hals des U-Basses (egal welcher Marke) liegt es jedenfalls nicht.

Just my 5 Cent

Gruß, Jogi

P.S. Bin gespannt auf Eure Klangdarbietungen
Ukulelen: Nur Schrott

Offline TooOldForRockNRoll

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Antw:Ortega Lizzy Pro (fretless) - schöner U-Bass, aber ich dreh am Rad.
« Antwort #4 am: 11/22/22 ,November, 2022, 14:14:28 »
Hallo Laminatschrebler,
die Nachricht ist raus!
Ich spiele erst seit ein paar Wochen UBass und habe daher noch keine Langzeiterfahrung hinsichtlich der Haltbarkeit von Saiten. Allgemein war ich etwas überrascht wie stimmstabil die Saiten bei den weißen Thunderguts der Cascha und den neuen Thunderblacks auf der Ortega schon nach kurzer Zeit waren, auch wenn das genaue Stimmen trotzdem nicht ganz einfach ist. Als ich die Thunderblacks drauf machte habe ich sie übrigens nicht vorgespannt wie es in manchen Videos zum Saitenwechsel und in der den Saiten beiliegenden Beschreibung stand. Bei der ersten Saite die ich so aufziehen wollte stellte ich nämlich fest dass man mit der empfohlenen Vorspannung kaum mehr Reserve beim Aufwickeln hat. Das nur so nebenbei.

@allesUkeoderwas, irgendeine gleich (?) aussehende Mechanik zu nehmen überlegte ich mir auch als ich schnell Ersatz brauchte. Warwick-Mechaniken sehen auf Fotos identisch aus und die kann man auch einzeln kaufen. Allerdings fand ich da keine Angaben zu den Maßen und zu einem neuen Bohrloch an der Kopfplatte hätte ich keine Lust gehabt, schon gar nicht an einem geliehenen Instrument. Außerdem wäre es mir peinlich gegenüber dem Besitzer gewesen wenn ich ihm hätte gestehen müssen dass ich etwas an seinem Intrument kaputtgemacht habe. Er liest hier zum Glück nicht mit. ;D Die neuen Saiten spendierte ich ihm weil ich schnell einen möglichst gut spielbaren UBass brauchte um in einem Ensemble den Bass-Part zu übernehmen. Die alten weißen Thunderguts waren aber bereits zu abgenutzt um sauber spielen zu können.
Bei den teureren Kala-UBässen fand ich sehr gut dass da die Kabelbuchse in den Gurtpin, der durch den Endklotz des Korpus geht, integriert ist. Eine Buchse in der unteren Zarge stört mich bei jedem Instrument weil mich das, wenn ich wie fast immer im Sitzen spiele, nervt. Ganz abgesehen davon dass ich auch vermute dass sich hinter dem Bohrloch kein Holzklotz befindet der ein Ausreissen der Zarge verhindert wenn man auf die Buchse durch Ungeschicktheit zu viel Hebelkräfte wirken lässt. Mein Cascha ist in dieser Hinsicht leider wie die meisten UBässe auch nicht ideal.
Die Thunderblacks unterscheiden sich doch ziemlich von den Road Toad Poahoehoe. Die waren auf einem Kala-UBass den ich auch ausprobiert hatte. Allein schon die Farbe ist unterschiedlich. Aber entscheidender ist das Spielgefühl, die Poahoehoe sind noch mal deutlich glatter als die Thunderblacks was z.B. beim Sliden ein Vergnügen ist. Ob das den Mehrpreis rechtfertigt ist eine andere Frage die sich jeder selbst beantworten muss.

« Letzte Änderung: 11/22/22 ,November, 2022, 14:31:50 von TooOldForRockNRoll »
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Offline Laminatschrebler

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« Antwort #5 am: 11/22/22 ,November, 2022, 18:52:22 »
@alles...

Zitat
Da muß man schon ganz schön am Rad drehen, damit sowas passiert.
Ein falsches Zahnrad im Tuner reicht auch schon. Die Mechanik erledigt den Rest ;)

Zitat
Dass man für einen U-Bass so viel ausgibt, kann man eigentlich nur damit rechtfertigen, dass man einen optisch schönen Wallhangar haben will.
Naja, um die Polemik mal ernst zu nehmen: mein Kaufpreis war ja sehr moderat, aber 450 € halte ich auch für viel Geld. Allerdings ist mein Exemplar vom Spielvergnügens und Fertigung top, das sollte halt jeder für sich wissen.

Zitat
Akustisch klingen die Dinger alle gleich nach Pappe.
Kann ich nicht beurteilen. Ich spiele ihn inzwischen häufiger als meinen alten eBass, wenn es nicht in härtere Gefilde geht und mag den Klang. Angesichts der Größe voll okay. Elektronisch sind Piezzos immer ´n bisserl bäh, auch Anschlagsgeräusche treten deutlicher auf. Mit Kompressor gehts aber und klingt durchaus ausgewachsen. Habe gerade viel um die Ohren und werde wegen Aufnahme erstmal passen müssen; für Akkustik fehlt mir eh ´n brauchbares Mike.

@too old:
Hihi, stimmstabil waren die weißen Schluppen mal so was von überhaupt nicht! Bin mal gespannt auf die schwarzen, der erste Eindruck ist deutlich besser! Wegen Kabel find ich´s mit Winkelkabel (wie auch immer die heißen) okay, da stört mich auch im Sitzen nichts, aber bin auch Kabel gewohnt.

Offline allesUkeoderwas

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Antw:Ortega Lizzy Pro (fretless) - schöner U-Bass, aber ich dreh am Rad.
« Antwort #6 am: 11/23/22 ,November, 2022, 12:59:43 »
Hihi, stimmstabil waren die weißen Schluppen mal so was von überhaupt nicht! Bin mal gespannt auf die schwarzen, der erste Eindruck ist deutlich besser!

Weder die weißen, noch die silbernen Donnerschnüre sind/werden stimmstabil. Zudem sind sie haptisch unangenehm und ziemlich sticky, Auch die Poahoehoe längen sich ständig, was nach kurzer Zeit dazu führt, daß die G Saite sich im Verhältnis zu den anderen Saiten beim Spielen unangenehm dünn anfühlt - Später hab ich dann eine alte D-Saite zur G-Saite gemacht. Die roten Donnerschnüre hab ich nicht ausprobiert. Die Poahoehoe gab es damals auch in bunt, ich hab sie jetzt über 10 Jahre auf einem DIY-Bass (mit zweiter D als G-Saite) und sie sind noch immer OK. "Rattermarken" von den Bünden gab es schon nach kurzer Zeit, ist aber nicht weiter tragisch.

Beim Vorspannen der Saiten per Hand - besonders der G-Saite - ist Vorsicht geboten. Ab einer gewissen Spannung fängt das Material an zu fließen und reißt (speziell bei den weißen Donnerschnüren).

Die neuen schwarzen Donnerschnüre sind aus meiner Sicht die besten Gummischnüre auf dem Markt. Sie sind von Anfang an fast stimmstabil und fühlen sich haptisch angenehm an. Sie spielen sich wie die Pohoehoe und fühlen sich nur minimal sticky an. Wenn es stört, kann man mit den Fingern der Schlaghand kurz über Gesicht, oder Nase fahren, dann flutscht es.

"Piezo klingt Sch..." mein alter Ukulelenspruch - Beim Gummibass ist das aber kein Problem, einfach die Höhen kappen.  Ich hab jedoch festgestellt, daß es eine große Fertigungsstreuung bei den PU's gibt. Bei einigen werden die Saiten unterschiedlich stark abgenommen - Wenn man das nicht mit den Fingern ausgleichen möchte, muß man den PU nacharbeiten.
Ukulelen: Nur Schrott