Autor Thema: Paul Mansell-Classical Uke  (Gelesen 1245 mal)

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Offline Hummel

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Antw:Paul Mansell-Classical Uke
« Antwort #15 am: 07/30/18 ,Juli, 2018, 21:02:47 »
Hören macht bei dem Wetter sowieso mehr Spaß als denken. Ich finde auch dass das eine ordentliche Adaption für die Uke  ist. Gut geukelt eh.

Offline isso

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Antw:Paul Mansell-Classical Uke
« Antwort #16 am: 12/20/18 ,Dezember, 2018, 08:57:07 »
Hummel schrieb vor langem:
Zitat
Ich habe mir mal den Link zu den Originaltabs angesehen ab S 25, einfach um es zu kapieren.
Oberste Reihe wäre die bei der Uke nicht vorhandene D-Saite,  die Töne dort müssen -notfalls oktaviert-  halt auf den anderen Saiten untergebracht werden. Da es Bassnoten sind kann man sie auch weglassen, falls es gar nicht klappt.
 Die zweite Reihe von oben  entspricht der untersten bei der normalen Ukentabulatur bei Low- G. Da das meist auch Bassnoten sind würden sie bei reentranter Stimmung automatisch oktaviert, wäre die Frage ob das dann noch gut klingt.
 Die drittevon oben  entspräche der zweituntersten bei Uke , also C- Saite. Die vierte von oben im Original dann der drittuntersten bei Uke also E- Saite . Die fünfte und unterste schließlich entspricht der obersten bei der Uke also a.
Die Töne auf der a und e Saite sind unproblematisch, sie entsprechen genau den Tönen der Barockgitarre, sind vermutlich auch meist Melodienoten. Die Meoldie umszusetzen klappt also recht einfach. Die Noten für die Akkorde muss man sich aber notfalls noch mal neu zusammenbasteln , ev oktavieren oder wie es Mansell teilweise gemacht einen weglassen und eventuell statt dessen einen anderen  verdoppeln. Solange man den Bass nur als Akkord sieht ist das nicht zu schwer. Wenn aber eine richtige Basslinie vorhanden wäre, die ergänzend zur Melodie läuft, könnte es schwierig werden .
Habe ich das richtig verstanden?  ::)
Wo ich Probleme habe sind die Notenwerte. Das sind sicher die Noten mit Hälsen die über den Tabs stehen. Wird da nur die Melodielinie angegeben?
Tante Edith meint, dass ich nicht weiß welche der verschiedenen Stimmungen der Barockgitarre dieser Tabulatur zu Grunde liegen. Doppelsaiten okatviert oder nicht.

Tschuldigung, Hummel, hab Deinen Beitrag wg einer längeren Netzabstinenz nicht gelesen. Bin jetzt zufällig drüber gestolpert. -
Was die Zuordnung der Ukulelesaiten zur italienischen Barocktabulatur angeht, hast Du das richtig verstanden. Wie Tante Edith richtig meint, liegt das Problem darin, wie man die beiden unteren Doppelsaiten der Barockukulele auffasst. Reentrant, linear, oktaviert, wobei es auch für die Saitenpaare unterschiedliche Lösungen gegeben haben mag. Wie Du richtig schreibst, wird es bei Basslinien unter Verwendung einer reentranten Stimmung (also high-g-Ukulele) schwierig bis unmöglich, d.h. eine kontrapunktisch lineare Stimmführung würde durch heftige Sprünge ausgehebelt. Allerdings gibt es etliche Stücke für Barockgitarre, die nicht oder nur ansatzweise kontrapunktisch angelegt sind und die sich auch mit high-g-Ukulele gut spielen lassen. - Die Notenwerte werden über dem Liniensystem angegeben: halbe, viertel, achtel und punktierte. Wo kein Notenwert angegeben ist, gilt der zuletzt angegebene Wert. Ich würde gern mehr über das Thema schreiben, habe aber in der Weihnachtshektik zu wenig Zeit. Furchtbar.

Offline Hummel

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Antw:Paul Mansell-Classical Uke
« Antwort #17 am: 12/20/18 ,Dezember, 2018, 11:36:13 »
Danke, Isso! bin ebenfalls sehr unter Besinnlichkeitsstress und werde mich erst nächstes Jahr wieder ernsthaft mt dem Thema befassen. Jedenfalls war ich auf der richtigen Spur!