Autor Thema: Kaufberatung Brüko/Pono  (Gelesen 926 mal)

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Offline wildshake

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Kaufberatung Brüko/Pono
« am: 01/03/19 ,Januar, 2019, 06:42:54 »
Huhu Forum!

Das 2019er UAS ist bei mir angekommen und ich habe ~400 Euronikas für ein neues Instrument. Nach längerem Kreisen über diverse Onlineshops (die Händler in meiner Nähe führen nur Chinaware), hat sich mein Fokus auf folgende Instrumente gerichtet:

Pono AT
Pono MT
Brüko Tenor
Brüko Bariton

Natürlich sind Pono und Brüko hier gleich mal Kontraste wie Tag und Nacht, aber klanglich gefallen mir eben beide Stile. Den Klang einer Brüko könnte man zudem auch gut mit einer Pono simulieren, wenn man während des Strummings gleichzeitig mit nem Schraubenschlüssel gegen einen Heizkörper klopft. :D

Denkt ihr wäre es möglich, Hrn. Pfeiffer dazu zu bringen das er an die klassische Tenor einen Jumbo-Body ran macht? Würde so ein Upgrade denn dann womöglich eine Lawine kosten oder noch verschmerzbar sein? Seit dem Kauf meiner Brüko 6 stehe ich voll auf den Sound, die Tenor ist mir aber von der Form etwas zu "peanutmäßig". Da die Bariton von Brüko größentechnisch eh eher klein gewachsen ist (48,5 Mensur statt 51,5), wäre die sonst auch noch eine Option.

Bei Pono hingegen bekämme ich exakt die Form die ich gerne hätte, sogar mit Halsspannstab, genauso wie ich es mir selber bauen würde, wenn ich es denn könnte. Dafür fehlt ihr der Brükosound, der mir aber total zusagt...

Irgendwie kann ich hier keine rationale Entscheidung treffen. Hat von euch jemand vielleicht ein paar Anregungen oder Geistesblitze für mich in petto?
Gerne könnt ihr mir auch ein Angebot machen, falls ihr was in der Richtung rumliegen habt und weiterverkaufen möchtet. Gebraucht und gut erhalten ziehe ich immer vor.
😊

Offline UkeDude

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #1 am: 01/03/19 ,Januar, 2019, 07:03:11 »
Der Chrispy Jones verkauft grad eine Pono Pineapple Tenor, für unter 400€... :D

Offline wildshake

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #2 am: 01/03/19 ,Januar, 2019, 08:01:04 »
@ukeduke

Danke, ist mir natürlich nicht entgangen. Hab auch schon gestern mit ihm kommuniziert.
Echt ein tolles Angebot, aber die Annanasform macht mir das Angebot etwas madig. Da bin ich sie eher jemanden vergönnt, der wirklich drauf steht.
Ist der Kollege Chrispy Jones hier auch im Forum? :)

Offline Frolicks

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #3 am: 01/03/19 ,Januar, 2019, 17:13:44 »
 Die Pono ist klasse, die habe ich kürzlich auch bekommen. Nur hat sie natürlich mit dem Brüko-Sound überhaupt nichts zu tun. Ist eher sehr gitarrig, weich und wärmer im Klang, v.a. mit low g. Und die Ananas-Form ist natürlich wirklich sehr gewöhnungsbedürftig. ABer mir gefällt sie, sowohl die Form als auch der Klang. Allerdings habe ich auch mehr als eine Brüko als Alternative hier daheim.

Aber eine Brüko-Tenor mit Jumbo-Korpus zu bekommen wird kein Problem sein. Herr Pfeiffer baut sie halt nur auf verbindliche Bestellung. Ich habe schon eine gespielt. War ein schönes Gerät, allerdings auch die war mir zu gitarrig. Zumal sie eine Fichtendecke hatte. Aber das ist ja offensichtlich der Sound, den du suchst, wildshake. Einfach mal bei Brüko anrufen. Email ist da eher nicht so deren Ding. AUßerdem lassen sich Baudetails sowieos am Telefon viel besser besprechen.

Viel Spaß und Erfolg bei der Suche! Bin gespannt, wie du dich entscheidest.
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Offline TooOldForRockNRoll

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #4 am: 01/04/19 ,Januar, 2019, 06:48:37 »
Mit Konzert-Mensur verbaut Herr Pfeiffer auf jeden Fall Jumbo-Bodies, die größer sind als die Tenöre. Die haben dann auch trotz kürzerer Mensur mehr Bünde als die Standard Tenor, nämlich 15 statt 12. Bei den Kleinanzeigen in der Bucht wird gerade eine Brüko Jumbo für relativ wenig Geld angeboten.
« Letzte Änderung: 01/04/19 ,Januar, 2019, 06:54:24 von TooOldForRockNRoll »
Music is my best friend

Offline wildshake

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #5 am: 01/04/19 ,Januar, 2019, 23:39:57 »
Bin heute beim großen T über eine "Pono MGT" als Versandrückläufer gestolpert. Für 377€ konnte ich nicht widerstehen und hab die Bestelltaste durchgehauen. Scheinbar ist die Mango da ohnehin schon ausverkauft. Sollte mir die Gute gefallen, behalte ich sie. Ansonsten werde ich mal bei Brüko das Telefon klingeln lassen und das Thema Tenor+Jumbo anschneiden. Ich halze euch auf dem Laufenden. ;)

Konzertgröße ist nicht so meins. Hab mich zzT. mehr auf Sop/Ten bzw. Bari eingeschossen. Die Konzert ist mir als Mittelding da irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch, auch wenn es mit Sicherheit sehr tolle Konzert Ukulelen da draußen gibt. Hier packt mich UAS irgendwie gar nicht.^^


Offline Jens.

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #6 am: 01/05/19 ,Januar, 2019, 15:45:04 »
Hallo,
die Pono Mango hatte ich neulich mal in der Hand. Die klingt toll. Wird dir schon gefallen. Mit den Konzert Ukulelen ging es mir lange ganz wie dir. Inzwischen habe ich einige davon. Ich hab mir vorgenommen,  mich in Sachen Vorliebe,  nicht mehr festzulegen.
Gruß Jens.

Offline wildshake

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #7 am: 01/10/19 ,Januar, 2019, 16:29:09 »
So, das Pony ist heute angekommen! Sie klingt Bombe, sieht 1A aus, aber leider gibt es einen Nachteil... Die Bünde sind etwas scharfkantig, was meines Erachtens eigentlich nicht sein dürfte. Jetzt stell sich mir die Frage: Zurück zum großen T schicken oder im Musikladen nachbessern lassen? Irgendwie will ich die Gute behalten. - Sie spielt sich traumhaft und ist top eingestellt...  :-\

Offline Hummel

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #8 am: 01/10/19 ,Januar, 2019, 17:45:21 »
Für eine B- Ware ein harmloses Leiden.Erst mal akklimatisieren, manchmal hat nur das Griffbrett unter Trockenheit gelitten. Danach schauen ob du es nicht selber hinkriegst- Anleitungen gibt es hier genug, sonst halt zum Musikladen.

Offline wildshake

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #9 am: 01/10/19 ,Januar, 2019, 17:59:12 »
B-Ware ist es im Prinzip ja keine, nur ein Versandrückläufer mit leichten Gebrauchsspuren. Letztere finden sich nicht wirklich, aber die scharfen Grate sind schon etwas störend.

Offline Old Boy

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #10 am: 01/10/19 ,Januar, 2019, 18:04:45 »
Wenn sonst alle stimmt ... bloß nicht zurückgeben!Wer weiß, was an der nächsten dran ist, die vielleicht andere, schlimmere Macken hat!


Das Problem entsteht in jedem Winter auf Neue, wenn die Luft trocken ist;
dann scheinen die Bundstege aus dem Griffbrett zu wachsen (ist natürlich genau umgekehrt) :)


Kümmere dich selber um das Glätten, das ist ein Kinderspiel ... und anschließend ist es auch wirklich DEINE!
Ukulelista sind im Allgemeinen zwar total duchgeknallt ... aber super nett; da fühlt man sich gleich richtig wohl!
Old Boy

Offline wildshake

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #11 am: 01/10/19 ,Januar, 2019, 22:18:55 »
Bei näherer Betrachtung ist mir nun auch aufgefallen, das die Frets allesamt an der Oberseite etwas plattgeschliffen sind. Normalerweise sollte so ein Fret doch eine halbkreisförmige Rundung vorweisen, um die Auflagefläche der Saiten zu minimieren, oder?
Der Sattel wirkt auch so, als wurde er schonmal mit nem dünnen Knochenplättchen untersetzt... Hat da vielleicht der Vorkunde vor dem Zurückschicken selber Hand angelegt? Ich denke nicht, das die Ukulele SO an dem Supervisor aus Hawaii vorbeigerutscht ist...
Irgendwie kommt mir das alles etwas faul vor, oder fange ich jetzt an, Flöhe zu suchen?



Offline Hummel

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #12 am: 01/10/19 ,Januar, 2019, 23:38:15 »
Das ist aus meiner Sicht egal. Wenn sie so wie sie ist sauber intoniert und für deinen Bedarf passend eingestellt ist was soll's? Das kann man natürlich auch anders sehen. Vielleicht kannst du mal eine Nahaufnahme der Bünde und des Sattels posten und andere Pono- Besitzer sagen ob ihre genauso sind oder anders.

Offline Frolicks

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #13 am: 01/10/19 ,Januar, 2019, 23:59:35 »
 Es gibt tatsächlich unterschiedlich geformte Bunddrähte. Flachere Bünde haben den Vorteil, dass sie eine flachere Saitenlage erlauben, ohne gleich zu schnarren. Ponos, zumal die Tenöre, sind ja bekannt dafür, dass man bei ihnen die Saitenlage auch dank des Stahlstabs im Hals ziemlich flach einstellen kann.

Aber eine Pono aus Südostasien hat mit hundertprozentiger SIcherheit arg zu leiden unter der trockenen Heizungsluft in Deutschland. Deshalb sollte sie auf jeden Fall einen Luftbefeuchter in ihr Köfferchen bekommen. Mit ziemlicher Sicherheit legt sich dann auch das Problem mit den kratzenden Bundenden wieder. Einfach mal suchen nach Luftbefeuchter und Ukulele. Gitarrenluftbeuchter sind in den meisten Fällen zu groß. Obwohl das bei einer Tenor vielleicht nicht unbedingt so sein muss. Wenn du sonst zufrieden bist, würde ich sie wg dieser Kleinigkeiten nicht zurückschicken.
I plink, therefore I am.

Offline wildshake

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Antw:Kaufberatung Brüko/Pono
« Antwort #14 am: 01/11/19 ,Januar, 2019, 06:33:32 »
Intonieren tut die Pono erste Sahne, und zwar JEDE Note perfekt on spot. Das mit den flachen Bunddrähten wusste ich wirklich nicht. - Das höre ich zum ersten Mal das es sowas gibt. Hier muss ich mich noch etwas reinlesen. Die Saitenlage der Pono ist wirklich mega-niedrig, und das ohne Scharren irgendwo - PERFEKT wäre hier das richtige Wort. Klanglich ist sie auch ein Traum!

Mir kommt es so vor, das die "Scharfkantigkeit" nicht direkt von den Bund-Enden kommt (die stehen nicht wirklich über), sondern von den Seitenkanten am Bundende. Ich bin mir nur nicht sicher, wie ich das am besten glattpolieren könnte... Mit einer Feile traue ich mich hier nicht ran.

Was die Luftfeuchtigkeit betrifft: In meinem Hobbyraum hat es immer zwischen 40% und 60% Luftfeuchtigkeit. In starken Heizungsperioden mal kurzfristig 35%, aber da wirke ich immer sofort mit dem Aufstellen des Wäscheständer entgegen. :) Humidifier habe ich zwar auch herumliegen, brauche ich in Anbetracht der Lage aber glaube ich nicht.
« Letzte Änderung: 01/11/19 ,Januar, 2019, 06:37:35 von wildshake »