Autor Thema: Wieder mal eine Tenor-Ukulele  (Gelesen 1831 mal)

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Offline glambfmbasdler

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Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« am: 08/09/19 ,August, 2019, 19:46:21 »
Damit mein Holz nicht ranzig wird  ;) , baue ich zwischendurch mal wieder eine Ukulele.

Die entsprechende Guugl-Präsentation ist HIER

Offline Anke

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #1 am: 08/09/19 ,August, 2019, 20:28:42 »
Oh, das wird ja offensichtlich wieder fantastisch  :D
Also mit mir hast du schon wieder einen Follower  8), bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße von Anke

Offline Hummel

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #2 am: 08/09/19 ,August, 2019, 20:46:32 »
Ich schau euch Bauern immer gerne zu.
« Letzte Änderung: 08/12/19 ,August, 2019, 22:39:29 von Hummel »

Offline glambfmbasdler

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #3 am: 08/11/19 ,August, 2019, 17:18:22 »
Die Fortsetzung ist Hier

Offline Jos

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #4 am: 08/12/19 ,August, 2019, 11:31:25 »
Fortsetzung demnächst ? Warte schon drauf !
Warum wird die Beleistung an den Enden ausgefedert? Kann damit die Decke/Boden besser schwingen für einen guten Klang?

Offline glambfmbasdler

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #5 am: 08/12/19 ,August, 2019, 22:35:11 »
Warum wird die Beleistung an den Enden ausgefedert? Kann damit die Decke/Boden besser schwingen für einen guten Klang?

Ja.  Andernfalls wäre die Decke zu steif. Insbesondere die Bass-Wiedergabe würde darunter leiden.

Beim Boden ist es eher zur Reduzierung des Gewichts.

Offline glambfmbasdler

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #6 am: 08/12/19 ,August, 2019, 22:38:03 »
Und hier kommt Tag 3

Offline Jos

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #7 am: 08/12/19 ,August, 2019, 23:00:07 »
Vielen Dank Eddi, für die informative Antwort, wieder ein kleiner Schritt weiter zum Eigenbau !
Dass auch ein versierter glambfmbasdler Schwierigkeiten beim Zargenbiegen haben kann, zeigt Tag 3. Diesen Teil habe ich mir auch schon schwierig vorgestellt. Deshalb kam ich auf die Idee, die Zargen aus mehreren 0,6 mm Schälfurieren formzuverleimen. Ob das Einfluss auf den Klang hat, wenn die Zarge nicht massiv aus einer Schicht ist, weiß ich nicht. Muss ich mal probieren oder ich bekomme hier einen Tip. 

Gruß Josef

Offline glambfmbasdler

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #8 am: 08/12/19 ,August, 2019, 23:56:05 »
Dass auch ein versierter glambfmbasdler Schwierigkeiten beim Zargenbiegen haben kann, zeigt Tag 3. Diesen Teil habe ich mir auch schon schwierig vorgestellt. Deshalb kam ich auf die Idee, die Zargen aus mehreren 0,6 mm Schälfurieren formzuverleimen. Ob das Einfluss auf den Klang hat, wenn die Zarge nicht massiv aus einer Schicht ist, weiß ich nicht. Muss ich mal probieren oder ich bekomme hier einen Tip. 

Gruß Josef

Ich denke, dass Zargenbiegen normalerweise einfacher ist, als etliche Lagen Furnier zu verleimen. Das Malheur heute, war schon eher eine Ausnahme (insgesamt die zweite geschrottete Zarge). Hätte eventuell das Holz noch öfter nässen und in kleineren Schritten biegen müssen.
Vom Klang her kannst du es nur vergleichen, wenn du zweimal genau dasselbe Instrument baust - einmal massiv, einmal mit formverleimter Zarge. Wenn dann der Klang ein anderer ist, könntest du aber auch nicht genau sagen, obs nicht doch durch die Decke (selbst wenn du haargenau dieselbe Größe, Dicke und Form herstellst - das Holz wird nicht 100%ig wie das andere sein), Beleistung, Boden oder .. oder .. verursacht wird.
« Letzte Änderung: 08/13/19 ,August, 2019, 17:46:27 von glambfmbasdler »

Offline Chill

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #9 am: 08/13/19 ,August, 2019, 19:40:55 »
Als Nutzer von Ukulelen mit ABS Body, würde ich denken, dass die verleimte Schichtzarge die Ukulele nicht wesentlich verschlechtert. Auch Kunststoff oder Carbon klingt ja nicht immer schlecht.

Offline glambfmbasdler

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #10 am: 08/13/19 ,August, 2019, 22:19:12 »
Als Nutzer von Ukulelen mit ABS Body, würde ich denken, dass die verleimte Schichtzarge die Ukulele nicht wesentlich verschlechtert. Auch Kunststoff oder Carbon klingt ja nicht immer schlecht.
Da hast du Recht - auch Sperrholz kann gut klingen.
Aber die Diskussion ging ja auch nicht um "schlecht" sondern um "anders" klingen :).

Offline glambfmbasdler

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #11 am: 08/13/19 ,August, 2019, 22:25:59 »
Und hier kommt  Tag 4

Offline Jos

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #12 am: 08/13/19 ,August, 2019, 23:14:50 »
Als evtl. Selbstbauer verfolge ich mit Spannung den Werdegang. Dabei tauchen Fragen auf:
Die Nuten im Halsklotz sind 6 mm breit und die Zargen werden später mit einer 4 mm dicken Beilage eingeleimt. Dann sind die Zargen 2 mm stark ?

Offline Chill

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #13 am: 08/14/19 ,August, 2019, 15:33:28 »
Ich find das sehr schön, auch die Präsentation. Solche Holzwirbel habe ich auch an einer Ukulele, funktionieren recht gut. Selbstgedrechselt?

Offline glambfmbasdler

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Antw:Wieder mal eine Tenor-Ukulele
« Antwort #14 am: 08/14/19 ,August, 2019, 21:39:10 »
Als evtl. Selbstbauer verfolge ich mit Spannung den Werdegang. Dabei tauchen Fragen auf:
Die Nuten im Halsklotz sind 6 mm breit und die Zargen werden später mit einer 4 mm dicken Beilage eingeleimt. Dann sind die Zargen 2 mm stark ?

Im Prinzip ja, wobei die 6mm und demzufolge auch die 4mm aufgrund der handgesägten Nuten nicht 100% exakt sind.
Die Zargen mache ich normalerweise ca. 2/10 mm dünner, hab aber gestern vor dem Biegen nicht mehr nachgemessen.