Autor Thema: Ortega Lizard mit roten Low G Saiten : Dead Spot moving?  (Gelesen 202 mal)

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Offline Lars-Vivendi

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Ortega Lizard mit roten Low G Saiten : Dead Spot moving?
« am: 04/29/20 ,April, 2020, 11:45:32 »
Servus alle,
ich habe, um zu testen ob die Uke damit etwas "seriöser" klingt, bei einer meiner Uken ( einer Tenor Ortega der Lizard Reihe ) jetzt mal die roten Aquila mit low G aufgezogen. Es ist definitiv ein Unterschied wie Tag und Nacht, ich würde auch von Erfolg sprechen, sie klingelt jetzt viel weniger. Allerdings klingt die tiefe G mit einigen Akkorden etwas seltsam, fast dissonant, was mich wundert, schliesslich ist es ja trotzdem ein G, so oder so. Aber gerade wenn sie, wie z.B. bei Em leer schwingt, klingt der Akkord etwas sehr eigen, für meinen Geschmack. Nun aber zu meiner Frage :

Ich hatte vorher normale weisse Aquilas drauf, und mir war ein Dead Spot aufgefallen. Eine der Saiten klang in einem bestimmten Bund tot. Ich nahm an dass eine Ungleichmässigkeit im Holz vom Hals schuld sei. Lustigerweise ist der Dead Spot jetzt woanders. Es scheint also mit den Saiten zusammen zu hängen, aber ich kann mir das kaum vorstellen. Hat jemand das mal beobachtet ? Gruss,
Lars

Offline Knasterbax

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Antw:Ortega Lizard mit roten Low G Saiten : Dead Spot moving?
« Antwort #1 am: 04/29/20 ,April, 2020, 14:08:33 »
Hallo Lars,
interessantes Phänomen, dass du da beschreibst. Wo war der Tote Ton denn vorher und wo ist er jetzt?
"Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben." (skiffle)           „Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.“ (Karl Valentin)

Offline Lars-Vivendi

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Antw:Ortega Lizard mit roten Low G Saiten : Dead Spot moving?
« Antwort #2 am: 04/29/20 ,April, 2020, 14:38:14 »
Es handelte sich um die E saite im 2. Bund. Jetzt ist es die leere E Saite. Klingt topfig, hat nen ganz harten schnellen Attack und ist danach sofort ganz flach, schwingt kaum irgendwie aus, als ob ich Watte unter die saite gelegt hätte.

Offline gerald

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Antw:Ortega Lizard mit roten Low G Saiten : Dead Spot moving?
« Antwort #3 am: 05/30/20 ,Mai, 2020, 12:54:17 »
Allerdings klingt die tiefe G mit einigen Akkorden etwas seltsam, fast dissonant, was mich wundert, schliesslich ist es ja trotzdem ein G, so oder so. Aber gerade wenn sie, wie z.B. bei Em leer schwingt, klingt der Akkord etwas sehr eigen, für meinen Geschmack.
Normalerweise hat die Ukulele mit hoher vierter Saite keine Basssaiten.
Mit tiefer vierter Saite kann sich das Hörempfinden hier ändern. Und
dann kann es irritierend klingen, wenn der tiefste Ton nicht der
Grundton des Akkords ist.

Kommt dann wieder ein Bass dazu löst sich dieser Eindruck dann
auch meist auf.

Alternativ dazu mit anderen Griffmustern experimentieren oder die
vierte Saite auch mal einfach nicht mit anschlagen.