Außerordentliche Akkorde

Begonnen von Knasterbax, 26. Jan 2026, 00:39:51

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Hoffy

Zitat von: ukelmann am 04. Feb 2026, 18:57:14
Zitat von: Hoffy am 04. Feb 2026, 15:42:15
Zitat von: Sebb am 04. Feb 2026, 15:25:48Also @Hoffy - wenn jemand 3230 schreibt, dann meint er quasi ein Griffmuster. Von vorne nach hinten gelesen quasi so:
A 0
E 3
C 2
G 3
Achsoooo. Danke
Aber nicht verwirren lassen, manche notieren das genau umgekehrt.
Ansonsten empfehle ich ukulelehelper.com

Ihr macht mich bekloppt!
Brüko Nr.1 schwarz-flach, Brüko Nr.2 Vogelmotiv, Brüko Nr.3, Brüko Nr.4, Brüko Nr.5, Brüko Nr.6, Brüko Nr.7,
WICONA (Brüko) Sopran,
Martínez Sopran Custom Shop,
Duke Kahanamoku Sopran, Rebel Double Creme Concert, Kala KA-SMHCE C,
Flight Pathfinder Tenor TBK, Risa LP Soprano  Single Cut TS
 Aklot Konzert,
Eigenbau Sopran von einem Musiker mit Autogramm,
Brüko Nr.12 Guitalele,
2x Brüko Nr.19 Twen Gitarren

Netsuke

Zitat von: Hoffy am 04. Feb 2026, 19:34:59Ihr macht mich bekloppt!

Ist ganz einfach: ausprobieren.

Falls es in beide Richtungen funktioniert, hast du möglichweise einen neuen Griff erfunden. :P

Knasterbax

#17
Zitat von: allesUkeoderwas am 04. Feb 2026, 12:57:16Bimmelim, Bimmelimmelim. Wenn der erklingt, weiß bestimmt jeder, welches Lied jetzt gespielt wird - Oder auch nicht.  ::) 

Na, kommt Ihr drauf?  :D
Wenn dieser Akkord ein Intro ist und die Strophe dann losgeht mit Em, A7, Em, A7..., dann hab ich so eine Idee...
Eine Göttin wurde da besungen, ohne jeden holländischen Akzent  8)
Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben. (skiffle)

ukelmann

#18
Zitat von: Knasterbax am 04. Feb 2026, 23:03:28
Zitat von: allesUkeoderwas am 04. Feb 2026, 12:57:16Griff: 4420 oder 3341
Bimmelim, Bimmelimmelim. Wenn der erklingt, weiß bestimmt jeder, welches Lied jetzt gespielt wird - Oder auch nicht.  ::) 
Na, kommt Ihr drauf?  :D
Wenn dieser Akkord ein Intro ist und die Strophe dann losgeht mit Em, A7, Em, A7..., dann hab ich so eine Idee...
Eine Göttin wurde da besungen, ohne jeden holländischen Akzent  8)
Nach diesem Hinweis mit dem Holzhammer ist es mir auch fast gleich :D eingefallen.
Allerdings greife ich den B7sus4 dort 2422 und schlage Bimmelimmelim-belim-belim-bim-bim, so dass mir Jogis Darstellung nicht gleich einleuchtete. ::)
ukulelehelper.com bietet übrigens 26 Variationen des B7sus4.
4420 und 2422 sind vollständige B7sus4 mit allen Tönen, dh. Grundton(1, B), Terz suspendiert(3, D#)  und durch (4,E) ersetzt, Quinte(5, F#) und die Septime(7, A). Mich hat überrascht, dass 3341 lt. ukulelehelper ein Bb7sus4 ist, also einen halben Ton tiefer klingt und mMn trotzdem klangmäßig passt. Vielleicht kann ein Theoretiker erklären, warum das so ist. 8)
Plinke-ti plinke-ti plinke-ti PLING

allesUkeoderwas

Zitat von: Knasterbax am 04. Feb 2026, 23:03:28Wenn dieser Akkord ein Intro ist und die Strophe dann losgeht mit Em, A7, Em, A7..., dann hab ich so eine Idee... Eine Göttin wurde da besungen...

Genau - Oder unser nächster Nachbar.


Zitat von: ukelmann am 05. Feb 2026, 07:53:14ukulelehelper.com bietet übrigens 26 Variationen des B7sus4... Allerdings greife ich den B7sus4 dort 2422 und schlage Bimmelimmelim-belim-belim-bim-bim...

Frei nach Franz Kraus: "Entscheide Dich im Zweifel stets für das Richtige, das ist nie verkehrt! "

Ukulelen: Nur Schrott

Bebopalula

ZitatIhr macht mich bekloppt!

Das ist bekloppt und auch völlig unnötig.
Wer nicht Jazz spielen will braucht bei den üblicherweise gespielten Pop-, Country-, Folk- und Rock-Songs den ganzen add,- aug-, dim- und sus- Kram überhaupt nicht. Man sieht solche Akkorde ja auf den Song-Sheets zum Glück auch nur sehr selten, und wenn, dann klingen sie eher schräg als besser.

Mein Tipp für alle Unsicheren bei Stammtischen und sonstigen Zusammenkünften: Einfach nicht drum kümmern und den Standardakkord spielen. Und alle werden zu glücklichen Ukulelen-Spieler/innen! :D
___________________________________________
https://www.youtube.com/user/BebopalulaUke/videos

Knasterbax

Genau Erhard, dann klingen alle Songs gleich, und alle sind gleich glücklich.  ???
Nee nee, spannend wird's doch beim Stammtisch bei den Nuancen, der Mehrstimmigkeit, der Abwechslung. Zumindest glaube ich das für die Berliner sagen zu können.   ;D
Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben. (skiffle)

Netsuke

Für mich ist das Schöne an Hobbys, dass ich meine eigenen Pfade wählen kann.

Beim Ukulelespielen bedeutet das für mich: Ich möchte mehr als die vier wichtigsten Akkorde lernen, habe aber kein Bedürfnis, mich aktiv über Septimakkorde hinauszubewegen.

Läuft mir bei einem Stück ein besonderer Akkord über den Weg, nehme ich ihn je nach Schwierigkeitsgrad entweder in mein Repertoire auf, oder fälsche ihn ab, oder ersetze ihn durch einen einfacheren Akkord. 

Allerdings macht es mir Spaß, über die Einfälle von Enthusiasten und Spezialisten zu lesen. Manche der hier beschriebenen Griffe sind so durchtrieben, dass sie mich zum Lächeln bringen.


Netsuke

Ich, das (un)musikalische Fußvolk, wartet immer noch auf die Auflösung des abgefeimten Bimmelim.

topinambur

Zitat von: Netsuke am 05. Feb 2026, 16:37:39Ich, das (un)musikalische Fußvolk, wartet immer noch auf die Auflösung des abgefeimten Bimmelim.

Ich habe es! Ich erinnerte mich an das Lied anhand von Textfragmenten des Refrains, die mir im Kopf herumschwirrten:

I′m your ----,
I'm your fire, ---- desire

https://www.youtube.com/watch?v=l2JytgMvrC0

gerald

Zitat von: Bebopalula am 05. Feb 2026, 10:56:17
ZitatIhr macht mich bekloppt!

Das ist bekloppt und auch völlig unnötig.
Wer nicht Jazz spielen will braucht bei den üblicherweise gespielten Pop-, Country-, Folk- und Rock-Songs den ganzen add,- aug-, dim- und sus- Kram überhaupt nicht. Man sieht solche Akkorde ja auf den Song-Sheets zum Glück auch nur sehr selten, und wenn, dann klingen sie eher schräg als besser.

Mein Tipp für alle Unsicheren bei Stammtischen und sonstigen Zusammenkünften: Einfach nicht drum kümmern und den Standardakkord spielen. Und alle werden zu glücklichen Ukulelen-Spieler/innen! :D

Diese Aussagen sehe ich ziemlich kritisch.
OK, beim Rudelsingen erwartet auch niemand einen ausgefeilten Liedvortrag, entsprechend wenn es um
Gruppenschrammeln geht, können sicherlich auch gewisse Abstriche gemacht werden. Und sicherlich geht es
dabei eher um das gemeinsame Tun als um für Aussenstehende einen schönen Vortrag zu gestalten.

Dennoch möchte ich das deutlich einschränken. Das hier in der Diskussion bereits angeführte Venus ohne
den prägnanten Startakkord? Damit ist Venus keine Ausnahme, solche Dinge gibt es in vielen Liedern.
Diese verlieren ohne diese prägnanten Details ihren Charakter.

Bei vielen Akkordvariationen mag es sein, dass es ausreicht, wenn ein Teil der Gruppe die Standard-
Akkorde spielt, bei einigen Akkorden beißt sich jedoch der Standard-Akkord mit der Variation.
Ein Beispiel dafür sind die Sus4-Akkorde.

Hinzukommt - und darauf möchte Knasterbax vermutlich auch hinaus, dass viele dieser Akkordvariationen
sehr einfach zu greifen sind, letztlich muss man das Griffbild dann nur kennen. Bestenfalls sind sie
sogar Vereinfachungen, die die Idee von Netsuke aufgreifen, einfacher zu greifen oder einfacher zu
spielen, und dazu noch eine besondere Note im Klang.
James Hill hat das sogar zu einem Konzept für Anfänger gemacht und das als "Ukulele Booster" als
Tutorial aufbereitet (OK mit speziellem Fokus auf Twin Chords).

Mit der Einstellung, die vier einfachen Grundakkorde kann ich und damit spiele ich alles und mehr möchte
ich auch nicht lernen, kann ich nichts anfangen.

gerald

Zitat von: Knasterbax am 26. Jan 2026, 13:02:51A6 hab ich bisher immer mit 2120 gespielt. Ohne ein E ist das aber nicht von F#m zu unterscheiden, also habe ich mal auf die A-Doppelung verzichtet und das hier gefunden: 6600.
Grundton, große Terz, Quinte, Sext - alles da.  :)
Das verstehe ich nur eingeschränkt.
Magst Du dazu den Zusammenhang geben? Also was kommmt vor dem A6 und was danach?
Wer den A6 im Wechsel mit A beim Shuffle nutzt, wird wohl kaum Deine Griffvariante nutzen...

Knasterbax

Zitat von: gerald am 22. Mär 2026, 11:04:09
Zitat von: Knasterbax am 26. Jan 2026, 13:02:51A6 hab ich bisher immer mit 2120 gespielt. Ohne ein E ist das aber nicht von F#m zu unterscheiden, also habe ich mal auf die A-Doppelung verzichtet und das hier gefunden: 6600.
Grundton, große Terz, Quinte, Sext - alles da.  :)
Das verstehe ich nur eingeschränkt.
Magst Du dazu den Zusammenhang geben? Also was kommmt vor dem A6 und was danach?
Wer den A6 im Wechsel mit A beim Shuffle nutzt, wird wohl kaum Deine Griffvariante nutzen...

Schön, dass es hier ein bisschen weitergeht  ;)

@gerald: Mir fällt gerade kein Song ein, wo sich dieses A6 gut einfügt. Ich war einfach froh, eine Variante zu finden, in der sich A6 von F#m unterscheidet.
Ich gebe dir aber recht: Welche Griff-Variante gerade am besten passt, hängt natürlich vom Kontext ab. Im schnellen Wechsel von A nach A6 und zurück macht es wenig Sinn, schnell mal auf den 6. Bund zu springen. Da würde ich auch 2100, 2120, 2100 spielen.
Ich bin ja eher fürs Spielen als fürs Üben. (skiffle)