Was sammelt ihr (außer Ukulelen)?

Begonnen von Netsuke, 16. Jan 2026, 21:58:23

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Netsuke

@Louis0815

Zitatund gilt im ÖPNV als kostenloses Gepäckstück
...und dafür muss man es meines Wissens nach nicht einmal falten.

Zumindest hat das noch kein:e Zugbegleiter:in von mir verlangt.



ZitatIst aber auch mein einziges Klapprad. Bzw genau genommen Faltrad, soviel Zeit muss sein...

Du hast ein Faltrad. Was @Bebopalula und ich im Fuhrpark haben, sind definitiv historische Klappräder. ;)

Bebopalula

Was ist der Unterschied zwischen einem Klapprad und einem Faltrad?

Ein Klapprad klappert und ein Faltrad wird gefaltet?

Die richtige Antwort ist: ein Klapprad hat ein Scharnier, ein Faltrad hat zwei.

Ich guck auch immer gerne, was die WoMo-Leute so dabei haben. Da sind manchmal nette Klapp/Falt-Schätzchen dabei. 8)
___________________________________________
https://www.youtube.com/user/BebopalulaUke/videos

Louis0815

Ich kann doppelt so viel klappen wie ihr  ;)
::===( o ו )  ( ו o )===::
Sopranino: Antica Ukuleleria Allegro
Sopran: Makala MK-S, Kala SSTU-FMCP, Makala Waterman, Firefly Banjolele, Flight TUS-50, Flight WUS-3, Kala BMB-S, Brüko SL159FW
Konzert: Flea M-42, Blackbird Clara, ukuMele Akazie I (CGDA), Big Island KTO-CT, Noah 8string, Kiwaya KPC-5K, Risa Stick, Romero STC-X, Brüko K021
Tenor: Pono MTDX8, KoAloha KTM-25
Bass: Kala UBass EM-FS (Aquila Red)


(Jeder kann mitsegeln, auch ohne Vorkenntnisse: www.alex-2.de)

Netsuke

Zitat von: Louis0815 am 31. Jan 2026, 16:13:53Ich kann doppelt so viel klappen wie ihr  ;)

... und dein Fahrrad hat doppelt soviele Falten!

Netsuke

Zitat von: hinnerk am 30. Jan 2026, 15:03:40
ZitatGibt es ostdeutsche Ukulelen aus der DDR-Zeit?

Es wurden Ukulelen produziert und vertrieben von u.a. Schindler/Brambach, Migma, Musima und Sinfonia, Theosta. In der DDR blieben davon wohl kaum welche, sie waren für den Export gedacht.
Ein paar wenige sind in meiner Sammlung.
LG hinnerk

Kann man die mal auf Fotos sehen? :)

Wenns hier im Thread zu off topic ist, mache ich gerne einen eigenen Thread für deine DDR-Schätze auf.

Netsuke

Neuzugang in meiner Sammlung kleiner Werkzeuge, die oft Möbeln usw. beiliegen:

20260131_190615.jpg

Laut Packungsaufdruck handelt es sich hier um einen WC-Sitz-Montageschlüssel.

Der war heute echt praktisch und liegt jetzt in meinem Werkzeugkasten in der Schachtel mit besagten kleinen Bonus-Werkzeugen. ;)

hinnerk

Antwort zu #19: Auf meiner Ukulelenseite www.ukes-in.de sind (fast alle) meine Ukulelen zu sehen. Inzwischen sind es etwas mehr, aber die Neugestaltung der Seite braucht noch ein bißchen Zeit.

Die eindeutig identifizierten Ukulelen aus der DDR-Zeit sind in dem untersten Bilderfeld "Herkunft noch nicht eindeutig geklärt". Es sind die Nummern 1/7; 2/7; 7/7; Erbauer/Werkstatt konnte bisher nicht herausgefunden werden. Höchstwahrscheinlich wurden sie von SINFONIA vertrieben, ich habe sie alle in der Schweiz gefunden. LG hinnerk

Netsuke

@hinnerk
Sehr schöne Homepage!♡♡♡

Die Fotos der antiken Ukulelen gehen mir ans Herz. Beinahe sehe ich all ihre früheren Spielerinnen und Spieler wie eine freundliche Geisterschar im Hintergrund ...



OT: Ab wann würdet ihr jemanden als Musiker, Musikerin bezeichnen?

Ist ein Mensch, der nur Bruder Jakob auf der Ukulele spielen kann, und der das bei jeder Gelegenheit tut, Musiker/Musikerin?

Oder kann man jemanden, der sich auf ein einziges Anfängerstück beschränkt, nicht Musiker nennen?

Maler:innen werden immer als Maler gesehen, glaube ich. Siehe Kasimir Malewitsch, der immer nur schwarze, weiße oder rote Vierecke malte.


allesUkeoderwas

Zitat von: Netsuke am 01. Feb 2026, 17:21:39Maler:innen werden immer als Maler gesehen, glaube ich.

Hier meine Erklärung: Glauben tut man in der Kirche - Maler streichen Häuser - Künstler malen Bilder... Und wer nur Bruder Jacob auf der Ukulele hinbekommt, ist ein Dilettant.  :D


Ukulelen: Nur Schrott

Bebopalula

Von außen gesehen ist jeder, der Musik macht, ein Musiker. :)
Differenziert betrachtet muß man aber zwischen ausgebildeten Musikern, die meist auch professionell Musik machen und Amateur- und Laienmusikern unterscheiden. M.E. gehören über 90 % der hier Aktiven zur zweiten Gruppe.
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https://www.youtube.com/user/BebopalulaUke/videos

Netsuke

Zitat von: Bebopalula am 02. Feb 2026, 13:39:17Von außen gesehen ist jeder, der Musik macht, ein Musiker. :)
Differenziert betrachtet muß man aber zwischen ausgebildeten Musikern, die meist auch professionell Musik machen und Amateur- und Laienmusikern unterscheiden. M.E. gehören über 90 % der hier Aktiven zur zweiten Gruppe.

Gerade entdeckt: Diese Studie definiert Profis, Amateure und Nichtmusiker so:

"Alle erfassten Musikerinnen und Musiker haben dabei zumindest sechs Jahre formale Ausbildung auf Konservatorien oder klassischen Musikschulen hinter sich. Die Unterscheidung zwischen Amateuren und Professionisten erfolgte dabei durch Selbsteinschätzung, die anhand der Trainingsjahre noch einmal verifiziert wurde. Nichtmusiker und -musikerinnen waren hingegen all jene Personen, die weniger als zwei Jahre formal ausgebildet wurden."

Unser Bruder Jakob ist damit Nichtmusiker. Ich bin Nichtmusikerin.

Nicht, dass ich darauf bestehe, Musikerin genannt zu werden - aber das ist schon arg streng definiert.

Allerdings für einen guten Zweck: Man wollte wissen, ob Musizieren klüger macht.

Spoiler: Nein, tut es nicht. :P

Netsuke

Fette Beute bei der ehrenamtlichen Demontage eines Möbels:

20260204_182658.jpg

gerald

Zitat von: Netsuke am 30. Jan 2026, 20:49:31@Louis0815

Zitatund gilt im ÖPNV als kostenloses Gepäckstück
...und dafür muss man es meines Wissens nach nicht einmal falten.

Zumindest hat das noch kein:e Zugbegleiter:in von mir verlangt.

Vorsicht! Hier haben die unterschiedlichen Bahngesellschaften, Verkehrsverbünde und sonstigen Akteure
alle ziemlich eigene Vorstellungen. Das kann richtig blöd werden, wenn es zwar der gleiche Zug bleibt,
aber auf der Fahrt der Verkehrsverbund oder ähnliches wechselt.

Die erste Zeit, in der ich die Kombi Bahn/Faltrad genutzt habe, war sogar vorgeschrieben, dass das
Fahrrad in einer Tasche verpackt ist. Das Zusammenfalten der Tasche hat deutlich mehr Zeit gekostet,
als das Ausfalten des Fahrrads.
Diese Regelung wurde dann im Verkehrsverbund aufgehoben.
Wer also nicht von der Laune des Zugpersonals abhängig sein möchte, sollte vorher schauen, was die
Beförderungsbedingungen verlangen.

gerald

Zitat von: Netsuke am 02. Feb 2026, 17:30:24
Zitat von: Bebopalula am 02. Feb 2026, 13:39:17Von außen gesehen ist jeder, der Musik macht, ein Musiker. :)
Differenziert betrachtet muß man aber zwischen ausgebildeten Musikern, die meist auch professionell Musik machen und Amateur- und Laienmusikern unterscheiden. M.E. gehören über 90 % der hier Aktiven zur zweiten Gruppe.

Gerade entdeckt: Diese Studie definiert Profis, Amateure und Nichtmusiker so:

"Alle erfassten Musikerinnen und Musiker haben dabei zumindest sechs Jahre formale Ausbildung auf Konservatorien oder klassischen Musikschulen hinter sich. Die Unterscheidung zwischen Amateuren und Professionisten erfolgte dabei durch Selbsteinschätzung, die anhand der Trainingsjahre noch einmal verifiziert wurde. Nichtmusiker und -musikerinnen waren hingegen all jene Personen, die weniger als zwei Jahre formal ausgebildet wurden."

Unser Bruder Jakob ist damit Nichtmusiker. Ich bin Nichtmusikerin.

Nicht, dass ich darauf bestehe, Musikerin genannt zu werden - aber das ist schon arg streng definiert.

Allerdings für einen guten Zweck: Man wollte wissen, ob Musizieren klüger macht.

Spoiler: Nein, tut es nicht. :P
Die Studie möchte andere Studien widerlegen, die eben behaupten, dass Musizieren klüger macht.
Dabei steht die These im Raum, dass die anderen Studien, die eben dies behaupten, nicht oder zu wenig
berücksichtigen, dass Menschen, die musizieren, oftmals einen für Bildung günstigeren sozioökonomischen
Hintergrund haben.
Ob die Definition von "Musiker" dieser Studie sinnvoll ist, weiß ich nicht, genauso wenig, wie andere
Studien, die hier widerlegt werden sollen, "Musiker" definiert haben.
Tendenziell würde ich für eine solche Untersuchung die Definition von "Musiker" als schwierig ansehen.
Bei der Definition einer mehrjährigen Ausbildung an einem Konservatorium ist klar, dass da der Bias
vorliegt, dass nur Menschen, die sich eine solche Ausbildung auch leisten können, als Musiker definiert
werden.
Die Definition von Amateuren und Professionisten durch Selbsteinschätzung finde ich ziemlich seltsam.
Hier wäre ich tatsächlich bei einer vielleicht veralteten monetären Definition: Ein Amateur oder
Dilettant betreibt das aus Liebe zur Sache (sagt auch die Bedeutung der Wörter) während ein Profi etwas
beruflich ausübt. Daher wäre für mich hier das Kriterium, ob jemand nur aus Spaß musiziert oder ob es
bezahlt wird. Sicher muss noch genauer geschaut werden, ob es sich bei Gegenleistungen für die Musik nur
um Auslagenersatz wie Fahrtkosten etc. handelt oder ob es eine Bezahlung im engeren Sinne ist. Da gibt
es aber einiges, was bei aller Unschärfe deutlich objektiver ist, als eine Selbsteinschätzung nach
unbekannten Kriterien.
Für mich ist Profimusiker:in ein Mensch, der musiziert, um dadurch einen nennenswerten Beitrag zu seinem
Lebensunterhalt zu erzielen. Analog gilt diese Unterscheidung von Amateur und Profi für mich bei allen
Tätigkeiten, die viele auch einfach nur aus Spaß ausüben.

Für eine Studie sollte für "Musiker" natürlich eine objektiv nachvollziehbare Definition gelten.
Ansonsten finde ich die Eingangsfrage, ab wann ein Mensch als Musiker bezeichnet wird, für mich eher
die Selbsteinschätzung. Wenn ein Mensch sich selbst als Musiker sieht und gern so bezeichnet werden
möchte, werde ich diesen Menschen so bezeichnen.
Wenn ich diese Selbseinschätzung bei einem Menschen nicht kenne, hängt es vom Zusammenhang ab. Kenne ich
von einem Menschen irgendeine musikalische Aktivität und sei sie noch so klein, würde ich diesen
Menschen ggf. als Musiker:in bezeichnen, solange ich nicht weiß, merke oder das Gefühl habe, dass diese
Person das nicht möchte.