Kleine Bässe - U, Travel, Kinder und andere Ultra Shortscales

Begonnen von allesUkeoderwas, 07. Jan 2023, 15:06:17

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. (179 Antworten, 85.820 Aufrufe)

ukelmann

Zitat von: allesUkeoderwas am 21. Feb 2024, 09:33:20@ukelmann Ich weiß nicht, ob es pädagogisch  sinnvoll ist,  als Einsteiger mit Tapewounds und Schwämmchen zu starten. Man beraubt sich selbst dem vielfältigen Klangspektrum des E-Basses und vertuscht Unsauberkeiten beim Greifen. Gilt auch für Gummibass. Und das schöne Gefühl von Brandblase und blutiger Fingekuppe lernt man ooch nich kennen.

Blutige Finger kriege ich wohl nicht mehr, da gab's genug Westerngitarre und bange bin ich da auch nicht vor. Ich werde zuhause sowieso herumspielen, was wie klingt.

ZitatDer kleine Vox war vor Jahren mal State Of The Art (Ich hab auch noch einen), taugt aber m.E. nur noch um mit einem Recorder davor Aufnahmen zu machen, oder über die Kopfhörerbuchse an einen größeren Verstärker zu gehen. Zumal wenn man mit E-Gitarren spielen will, die ja gewöhnlich nur laut kennen/können, da es sonst sch... klingt.

Der kleine Vox ist immer noch ganz praktisch, auch beim HH-Stammtisch. Ist laut genug und kann beim Firmenüben noch ein Mikro versorgen, damit die Sängerin zu hören ist...Ansonsten würde ich sowieso deinen Empfehlungen folgen bzw. dich konkret fragen, was aktuell angesagt ist  8)
Und das mit den E-Gitarren stimmt irgendwie ;D (einer der Gitarristen kommt vom Heavy Metal)

ZitatHin- und herlaufen, sowie Faxen machen kenn ich eigentlich nur von Sologitarre und Sänger. Der Bass steht cool im Hintergrund neben dem Schlagzeug und schaut wegen der 1 auf den Fuß der Bassdrum.  So 'n drahtlos Dingens ist ganz praktisch, wenn man beim Auftritt 'n Soundcheck aus Zuhörerperspektive machen will. 'N langes Kabel geht da aber auch.
Na, in der Firma wird viel mehr gequatscht, da läuft man mal querbeet. Außerdem muss ich die Langeweile überbrücken, wenn die Gitarristen sich gegenseitig zeigen, wie was gespielt werden soll ::) Aber das mit dem Soundcheck ist ne prima Info.

ZitatDein Bass ist vermutlich auch leise, wegen der Anschlagtechnik. Soll jetzt keine Kritik sein...
(Info zum Anschlag)
Das darf ruhig Kritik sein, empfinde ich als sehr positiv. Deine Tipps werde ich gerne umsetzen.
Zur Not frage ich gute Freunde  :P
(Gitarrist + Bass-Ehefrau  https://www.youtube.com/watch?v=Nz82j3RTINI).

Auch die Saiten bleiben erstmal drauf... alles andere kommt irgendwann..

Auf jeden Fall macht es einen Heidenspaß in der Gruppe!
Plinke-ti plinke-ti plinke-ti PLING

allesUkeoderwas

Hab grad gesehen, daß der Kala Journeyman original mit Kala silverplated Roundwounds verkauft wird. Mich würde mal interessieren, ob der U-Bass dementsprechend konstruiert ist. Sprich: Hals, Sattel und Brücke sind entsprechend angepasst und die Saitenlage (String Action) für diese Saiten optimiert.

Ich hab die Saiten schon seit Ewigkeiten auf einem "normalen" Gummi U-Bass gehabt und bin damit nie wirklich glücklich geworden, da sich die Saitenlage konstruktionsbedingt nicht optimal einstellen läßt. Ein Problem, mit dem ich offensichtlich nicht allein da stehe. Siehe...
https://www.ukulelenboard.de/index.php?msg=359809
Die Saiten an sich klingen sehr schön, sind akustisch sehr laut, haben Punch, und eine gute Ansprache. Wegen der Saitenlage hab ich jedoch wieder PU Strings aufgezogen (Aquila Thunderblack) - Jetzt ist es wieder ein "richtiger" U-Bass.
Ukulelen: Nur Schrott

ukelmann

Zitat von: allesUkeoderwas am 29. Mär 2024, 12:26:28Kala Journeyman mit Kala silverplated Roundwounds -> Hals, Sattel und Brücke sind (wohl) entsprechend angepasst/Saitenlage optimiert.
Ich hab die Saiten schon seit Ewigkeiten auf einem "normalen" Gummi U-Bass gehabt und bin damit nie wirklich glücklich geworden, da sich die Saitenlage konstruktionsbedingt nicht optimal einstellen läßt...
Jau, das ist nervig. Ich bin bei der Suche nach'm Shortscale auch z.B. über diese U-Bässe gestolpert
https://www.thomann.de/de/harley_benton_u_bass_mahogany.htm
https://www.thomann.de/de/kala_u_bass_journeyman_nt.htm
https://www.thomann.de/de/ortega_runab_ub.htm
die zu den akkustischen U-Bässen gehören, die vielleicht einen Spannstab im Hals haben? (siehe Abdeckkappe am Kopf). Kann man damit ausreichend einstellen?


Plinke-ti plinke-ti plinke-ti PLING

allesUkeoderwas

Die U-Bässe haben alle einen Halsstab, das Problem liegt aber nicht am Halsstab. Die Brücke ist zu hoch und kann nicht tiefer gelegt werden, bzw. Der Hals / das Griffbrett ist zu niedrig auf der Decke verleimt, damit genügend Raum für das Schwingen der PU Saiten bleibt. Wenn man den Halsstab löst, neigt sich der Hals nach hinten, die Saitenlage wird zwar niedriger, aber die Saiten schlagen auf.

Der Kala Journeyman ist der einzige U-Bass, der nicht mit PU Saiten, sondern mit diesen Roundwounds ab Werk verkauft wird, daher meine Frage, ob er dementsprechend konstruiert ist.
Ukulelen: Nur Schrott

Frolicks

Leider kann ich deine Frage, lieber Jogi, nach der Bauweise des neuen Traveler nicht beantworten. Aber ich habe gesehen, dass du ja auch Mitglied dieser lustigen FB-Gruppe UBassFreaks bist. Da gibt es doch sicher einer paar lustige Mitmenschen aus den USofA, die das wissen?

Genau das Problem, dass ihr ja auch habt, ist auch meins mit den (semi-)akustischen UBässen, nämlich das Anpassen der Saitenlage bzw Intonation. Deswegen habe ich auch noch keinen bundlosen Kala o.ä. angeschafft. Da die inzwischen ja auch erhältlichen Saiten von Galli oder Kala/LaBella drauf zu ziehen, wäre ja überhaupt kein Problem. Aber damit dürften die Probleme ja anfangen, und deswegen bleibe ich jetzt bei den Solid-Body-Varianten. Da ist jedenfalls die Bridge so gut und individuell einstellbar, dass zumindest keine größeren Intonationsprobleme auftauchen. Und verstärken muss man die halbakustischen Bässe ja ohnehin auch, insofern macht das ja keinen Unterschied.

Apropos verstärken: Ich bin nun doch von der Variante mit einer Powerstation wieder abgekommen. Mir wurde von verschiedenen Saiten gut zugeredet und ich wurde davon überzeugt, dass es energetischer Unsinn ist, für eine mobile Verstärkung erst den Akkustrom auf 220V aufzuplustern um ihn dann wieder für das Netzteil des Amps runterzudimmen. Insofern bin ich jetzt beim Roland Micro-Bass Cube gelandet. Ich habe einen netten Zeitgenossen auf Kleinanzeigen gefunden, der das Ding mit nem Step-Up-Converter verkauft hat. So kann ich jetzt das Ding per handelsüblicher Powerbank fürs Handy o.ä. betreiben. Funktioniert super. Der Roland ist zwar kein Markbass Micromark, aber es kommt immerhin fürs Ukulelenensemble genug Saft raus.
I plink, therefore I am.

allesUkeoderwas

Hi Patrick,
Du sagst es, lustige, nette Freaks, ich bin schon ziemlich lange dabei, halte mich aber meist aus den Diskussionen heraus und denke mir dann meinen Teil. Das Thema "Fehlkonstruktion" der akustischen U-Bässe und der Versuch mit speziellen Saiten unter Kompromissen doch noch mehr als nur Gummibesaitung herauszukitzeln hab ich nach dem ersten Shitstorm vor ewiger Zeit aufgegeben. Hat wohl keiner kapiert. Die Dinger sind nun mal für Gummisaiten.  Dennoch taucht immer wieder das Thema Saitenlage auf. Und für Experimente sind die Galli/Kala/Pyramid/LaBellas einfach zu schade und zu teuer. Ähnlich das Thema mit den Piezo PU's, die die Saiten ungleich laut abnehmen.

Ich hab übrigens grad meinen kleinen, ukeligen nur 1,3 Kg leichten HB SUB (119 €) mit nur 51 cm Mensur umgebaut. Nach Änderung des Halswinkels mit Neckshimms hat er eine traumhafte Saitenlage, die sich sogar mit Stahlsaiten bespielen läßt. Nix Halsstab verstellen, Hals ist und bleibt gerade. Und es müssen auch nicht unbedingt Magnet PU's sein, wenn das Setup stimmt, kann Piezo auch ganz apart klingen und man spart das Gewicht. Bin grad am überlegen, ob ich die Bünde entferne, da der Kleine leider keine Jumbo Bünde hat und ich die kleinen, mickerigen Bünde hasse. Und dann will ich noch die Kopfplatte kürzen und "verschönern". Wenn ich irgendwann fertig bin/werde, gibt's Bilder.









Ukulelen: Nur Schrott

ukelmann

Zitat von: allesUkeoderwas am 04. Apr 2024, 21:13:08Ich hab übrigens grad meinen kleinen, ukeligen nur 1,3 Kg leichten HB SUB (119 €) mit nur 51 cm Mensur umgebaut. Nach Änderung des Halswinkels mit Neckshimms hat er eine traumhafte Saitenlage, die sich sogar mit Stahlsaiten bespielen läßt. Nix Halsstab verstellen, Hals ist und bleibt gerade.

Jetzt ist mir erst klar geworden, dass ein Halsstab für eine definierte "Durchbiegung" des Halses sorgt. Bisher dachte ich, dass er (wie beim Banjo) den Winkel Hals/Korpus mitbestimmt.

Da keimen doch gleich ähnliche Bastelgedanken... Freu mich schon auf Bilder  :)
Plinke-ti plinke-ti plinke-ti PLING

allesUkeoderwas

#172
Zitat von: ukelmann am 09. Apr 2024, 13:36:20Freu mich schon auf Bilder  :)

Jetzt ist es ein Video mit Sound geworden. Ein paar Bildchen kann ich ja bei Interesse immer noch nachreichen.


Ich finde, der niedliche, kleine, leichte "Gummibass" klingt jetzt ganz apart und so gar nicht mehr nach  "Gummi-Plopp" - Fast schon wie ein Großer. Neudeutsch würde man sagen: Ein ordentliches Bass Fundament mit gain, brilliance, depth, contour and response.

Nachtrag/Ergänzung:

Bei der ganzen Bastelei habe ich so ganz nebenbei noch div. andere Erkenntnisse gewonnen:

1. Das "Piezo Problem" unterschiedliche Saitenlautstärke der Saiten ist nur selten, oder nur bedingt ein "Piezo Problem".  Meist Wummert die E Saite bis hin zum Übersteuern, die G Saite hingegen erklingt nur ziemlich zart und dünn. Tauscht man die Saiten auf dem Bass gegeneinander aus (geht bei den PU Strings nicht), bleibt das Problem jedoch bestehen, also ein Zeichen, daß die Saiten als Saitensatz nicht homogen sind. Hinzu kommt ein schlecht abgestimmter Preamp, der bei den kraftvollen Pyramid Roundwounds, speziell bei den Bässen der E Saite schnell zum Übersteuern neigt.

2. Auf dem HB SUB sind wie auch bei den meisten akustischen U-Bässen nur diese fipsigen, kleinen Bundstäbchen verbaut. Das erfordert eine etwas andere Spieltechnik als beim großen Bass. Beim großen Bass greift man möglichst dicht beim Bundstäbchen, das führt bei den kleinen, flachen Bundstäbchen aber leicht zum Scheppern - Da greift man besser mittig zwischen den Bünden. Bei den PU Saiten merkt man das meist nicht.

Wenn man von der Musikerpolizei ist, kann man (so man genau mit Kopfhörern hinhört) diesen Effekt an einigen Stellen erahnen. Weiterhin kann man eine minimale Latenz zwischen Bass und Begleitband feststellen, die vom 6 € teuren Guitarlink Kabel stammt.  Da ich jedoch den ersten Take immer am lockersten empfinde und auch keinen Bock auf Nachbearbeitung habe ist das eben so!

Interessant ist evtl. auch ein Test des Kala China SUB, der fast identisch ist...
https://www.bonedo.de/artikel/kala-solidbody-sub-u-bass-test/
Beim mehr als 4-fachen Preis (sofern überhaupt noch lieferbar) scheinen diese Eigenschaften, wie auch das Aussehen, identisch zu sein, wobei mir der Korpus des HB besser gefällt, da die Hörner etwas dezenter ausfallen.

Happy dancing, der Jogi

P.S.: Den Tanz nennt man übrigens Salsa - Find ich besser als Hula!
Ukulelen: Nur Schrott

ukelmann

Sehr interessant, vielen Dank für diese Einblicke.

Ich vermute, dass die Neckshimms and den hinteren Schrauben des Halses untergelegt sind, um den Hals entsprechend zu kippen (nur Beispiel: statt 179° jetzt 181° Griffbrett/Korpus ). Die 2,x mm im 12. Bund sind ja sehr komfortabel.
Fragen: Wieviel mm sind da untergelegt? Und warum die neuen Tuner?

Dann brauchste ja jetzt noch weniger zum Gig zu schleppen  :D

Plinke-ti plinke-ti plinke-ti PLING

topinambur

Zitat von: ukelmann am 16. Apr 2024, 17:12:21Und warum die neuen Tuner?


In der YT Beschreibung steht "Die Mechaniken habe ich aus rein optischen Gründen getauscht."
 :)

allesUkeoderwas

#175
@ukelmann Du vermutest richtig!

Zitat von: ukelmann am 16. Apr 2024, 17:12:21statt 179° jetzt 181°

Normal ist bei Gitarre und Bass ein gerader Hals mit 180° Halswinkel und da Hals und Korpus miteinander schwingen können möglichst verleimt. Erfordert aber hohe Präzision bei der Fertigung. Mit der industriellen Massenfertigung war es einfacher und billiger den Hals zu verschrauben, grob gesagt konnte man Fertigungstoleranzen korrigieren und selbst Fusch und krumme Hälse heilen.

Normalerweise sollte so ein Neckshim ein Keil über die ganze Auflagefläche sein, damit der Hals gemeinsam mit dem Korpus besser schwingen kann (Is halt so 'ne Klangsache). Wenn mir jedoch einer sagt, daß es einen Unterschied macht, ob so ein Gummibass aus Koa, Erle, Pappel, verschraubt, oder verleimt, mit Neckshimm, Unterlegscheibe,oder ... ist, würde ich ihm einen Vogel zeigen.

Bei meinem HB SUB war bereits ab Werk ein schmaler Furnierstreifen von 0,5mm unter dem Hals. Ich hab ihn durch zwei Streifen einer Obi Kundenkarte ersetzt. Ziel war, daß die Saite auf den Bünden aufliegt und die verstellbare Brücke endlich einen Sinn bekommt. Dann hab ich die Saitenlage mit der verstellbaren Brücke meinen Wünschen/Vorlieben entsprechend eingestellt.

Wie dick die Obi Kundenkarte ist/war kann ich Dir leider nicht sagen, geschätzt halbe EC Karte. Wüßte ich es, könnte ich theoretisch mittels Pythagoras auch die Veränderung des Halswinkels berechnen. Ich schätz mal es sind 1,5-2°.  ;)

Die neuen Tuner wären nicht nötig gewesen, ist mehr so 'ne persönliche Optiksache (Die dicken Kabeltrommeln gefielen mir nicht), zudem sind die neuen Tuner auch stabiler, falls ich doch noch Stahlsaiten aufziehe. Dann muß ich aber evtl. auch noch die Saitenbefestigung ändern, da der scharfe Doppelknick der Saite durch die "LochdurchdenKorpus" (neudeutsch String through) Käse ist. Bei den Gummisaiten hatte diese Billiglösung evtl. noch den Sinn eines größeren Saitendrucks auf den Piezo. Bei anderen Saiten schafft es Intonationsprobleme.

Auf der Bühne werd ich das Ding mit Sicherheit nicht spielen. Wenn ich derart altersschwach werde (ist nicht mehr lange hin), spiel ich nur noch zu Hause im Ohrensessel und Poste im Netz - Aber einen großen Spaßfaktor hat das kleine Ding schon und im Ohrensessel macht er sich ganz vorzüglich.  :D 

@topinambur Wer liest schon Youtube (und auch andere) Beschreibungen?

@Edit bzw. Nachtrag, oder neueste Erkenntnisse, bzw Entdeckung....
https://www.thomann.de/de/kala_u_bass_4_string_set_flatwound.htm
Ist das jetzt ernst gemeint? 90 Öcken für ein paar Kinderbass Stahlsaiten? Die spinnen, die Kala SUB Freaks - Unbelievable!

Da muß ich mir ja für meine Stahldrahtbesaitungsabsicht was einfallen lassen, damit der Wert meines kleinen Spielzeugs nicht  in's Unermeßliche steigt.

.
Ukulelen: Nur Schrott

topinambur

Zitat von: allesUkeoderwas am 16. Apr 2024, 22:16:09Ist das jetzt ernst gemeint? 90 Öcken für ein paar Kinderbass Stahlsaiten? 


Hmmm... Man kann es rein theoretisch bestellen (oder vorbestellen?)
Da steht aber auch  "Lieferbar in mehreren Monaten"...
Vielleicht ist das eine Sonderanfertigung in kleinen Mengen?

Frolicks

Glückwunsch zur erfolgreichen Bastelei, lieber Jogi! Klingt wirklich sehr schön, das Ding! Freut mich, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat. Leider bin ich ja nich so ne Basteltype, ich spiele lieber mit den Instrumenten, statt an ihnen rumzubasteln. Das hat natürlich den Nachteil, dass ich immer gucken muss, Dinger zu kriegen, die schon von Haus aus einigermaßen spielbar sind. Deswegen werdenden mir auch lieber den Kala als Fretless-Modell quasi nachträglich zum Geburtstag gönnen, statt an einem anderen Instrument mühsam die Bünde zu entfernen. Falls die Kalas denn irgendwann den Weg nach Germany finden. Laute UkeSupply soll das ja im Mai soweit sein, auf der Webseite vom Zoundhouse in Dresden ist das Ding dagegen erst ab Oktober lieferbar. Vielleicht haben die aber auch nen anderen Großhändler? Ich lasse mich überraschen...
I plink, therefore I am.

allesUkeoderwas

#178
Zuerst mal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Tja, bei mir ist es umgekehrt: Würde ich weniger basteln und mehr üben, könnte ich bestimmt besser spielen.  :D

Aber es gibt halt immer etwas was ich an den kleinen Bässen als verbesserungswürdig empfinde. Für ganz seltene Fretlessmomente hab ich einen unverbastelten japanischen NGC Nanyo BassCollection aus den 90ern...
https://bassbros.co.uk/sold-basses/bass-collection-sgc-nanyo-fretless/
Wenn man als Kenner die Kopfplatte betrachtet, sieht man sofort, daß der dusselige Besitzer die E und G Saite verkehrt herum aufgewickelt hat. Das spezielle mit den Saiten gab's nur bei diesem Bass.

Fretless in kurz brauch ich eigentlich nicht, ist mehr "Forschung und Technik" und da Stahlsaiten für die kleinen Bässe schweineteuer sind (insbesondere die geschliffenen), hab ich die Fortsetzung des Projektes erstmal auf die lange Bank geschoben.

Bei dem aktuellen Magnet PU mini Bass Hype frag ich mich, wo die alten Piezo Bretter bleiben. Landen die jetzt alle im Müll? Guten Sound kann man (Wie das Video zeigt) mit dem richtigen Setup auch aus den alten SUB's heraus holen, nur posen kann man mit den alten Dingern nicht mehr.  :D

Der kleine HB wiegt übrigens nur 1,6 Kg, bisher hab ich uns immer gemeinsam auf der Personenwaage gemeinsam gewogen, das neue Gewicht stammt von der Küchenwaage, von der ich gar nicht wusste, daß wir sowas haben.
Ukulelen: Nur Schrott

Lucky Uke

Hallo zusammen,

wie ich gerade bei Händlererfahrungen geschrieben habe, ist mit in Freiburg bei Musicus ein U-Bass mit Tapewoundsaiten ab Werk über den Weg gelaufen. Die Marke habe ich mir leider nicht gemerkt, war aber was aus Portugal. Auf jeden Fall spielte sich der kleine Bass sehr angenehm. Ist auf jeden Fall eine gute Alternative zu den Gummisaiten. Die Tapewounds sind dünner, aber etwas dicker als Rounds auf den Kalas und klingen auch eher obertonärmer als Rounds. Insgesamt sehr angenehm im Sound und im Spielgefühl. Da der Bass ab Werk damit kommt passt halt auch alles gut zusammen. Habe trotzdem keinen gekauft weil kein Bedarf aber ich wollte den Suchenden die Info mal weiter geben. Vielleicht freut sich ja einer darüber.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse aber nicht genug für jedermanns Gier.