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3D-print Ukulele

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3D_Uku:


aaahh.. so jetzt ja :-)

so.. Griffbrett ist schon mal im Druck..

Bugle:
Hallo Freunde des 3D-Drucks. Als mir vor zwei Jahren meine Familie meinen 3D-Drucker zum Weihnachtsfeste schenkte, war natürlich der erste Gedanke  - ich drucke mir eine Uke. Hab ich dann auch gemacht; in mehreren Varianten und was soll ich sagen. Es hat Spaß gemacht das Projekt umzusetzen, die Teilchen dann zusammenzubauen/epoxieren und erstaunlicherweise klang das auch gar nicht sooooooo schlecht ;).

Ich musste aber feststellen, dass die Teile auf Dauer nicht formstabil blieben. Heißt im Klartext: der Saitenzug hat alle (drei) Instrumente verbogen. Von daher ist der Verzicht auf den Druck einer Vorlage aus Thingiverse vernünftig und ich bin sehr gespannt wie der Eigenentwurf von 3D_Uku klingen und überdauern wird. Ich lese hier sehr gespannt mit! Viel Erfolg.

P.S. Habe damals mit PLA gedruckt; vielleicht ist es mit PET-G stabiler (aber das ist nur hyothetisches Gedankengut :) )

3D_Uku:
Hallo Bugle,

Deine Erfahrung deckt sich mit nahezu allen Berichten aus dem Netz.
Genau aus diesem Grund ist es eine Eigenkonstruktion und kein "Nachdruck" vorhandener Modelle geworden.
Ich bleibe bei PLA, da das von der Steifigkeit besser ist als PETG, verzichte aber aus optischen Gründen auf PLA+ (ja ich weiß, das ist keine Norm, ich meine das temperbare PLA).
Um das oben beschriebene Problem hoffentlich zu lösen, habe ich eine Verstärkung eingebracht, die der Kraft der Saiten entgegenwirken soll.
Einzig beim Kopf bin ich noch unsicher, aber vielleicht lässt sich das auch noch hinbiegen... das finale Design steht ja noch nicht, da ich das auch erst anpasse, wenn die Mechanik da ist.

Gruß

Michael

3D_Uku:
Update:

So, leider ist der erste Druck des Griffbretts nichts geworden, bzw. nicht so geworden, wie ich mir das Ding vorstelle.
Die Abzeichnungen des Infills waren an der Oberfläche leider zu deutlich.
Inzwischen sind auch die Verstärkungen angekommen. Wenn die Mechaniken kommen, dann kann ich das Design abschließen. In dem Zuge werde ich auch noch den Kopf etwas verstärken. Idee dazu habe ich schon.
Am Körper wird es noch eine kleine optische Verbesserung geben, damit die Verstärkungen nicht sichtbar sind.

Randnotiz: Mir ist völlig klar, dass das Instrument definitiv nicht mit einem einigermaßen, geschweige denn mit einem guten Holzinstrument mithalten können wird. Ich bin auch nicht der große Ukulelen-Spieler.
Aber ich will im Gegensatz zu den vielen bereits bestehenden Konzepten ein proof of concept erreichen. Also ein grundsätzlich passables Instrument, dass druckbar und spielbar ist.

3D_Uku:
Update:
So.. Design nochmal überarbeitet. Nach außen gibt es quasi keine Änderungen (außer das Schallloch)
Ansonsten haben sich hauptsächlich die "inneren Werte" geändert.
Es sind jetzt mech. Verstärkungen entlang der gesamten Saitenführung mit integriert, zum Teil mit Überlappungen. Mal sehen, ob es jetzt zu Komplikationen bei der Umhüllung der Versteifungen, quasi der Matrix kommt.
Generell habe ich versucht, die Konstruktion einfach zu halten. Heißt, Druck möglichst ohne Stützstruktur, Zusammenbau möglichst einfach.

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