Autor Thema: Kleine Saitenkunde  (Gelesen 2799 mal)

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Offline H a n s

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Kleine Saitenkunde
« am: 06/29/08 ,Juni, 2008, 08:30:35 »
Auf der Clubseite ist jetzt eine kleine Vergleichs- und Erklärungstabelle zu
Nylon/Fluorcarbon/Darmsaiten

http://www.ukulelenclub.de/index.php?page=207
Lebe Deine Träume, als ein Leben lang nur zu träumen !!

Offline wwelti

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Kleine Saitenkunde
« Antwort #1 am: 06/29/08 ,Juni, 2008, 13:00:27 »
Schöne zusammenstellung, danke Hans :)

Offline Mike von D

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Kleine Saitenkunde
« Antwort #2 am: 06/29/08 ,Juni, 2008, 13:12:35 »
Ja, schöne Zusammenfassung,

wobei die Beurteilung des Klanges der einzelnen Materialien eher subjektiv ist und dann noch sehr von dem Instrument abhängt auf welches diese aufgezogen sind.

ich hatte schon Ukulele da gingen Aquilas gar nicht, aber Fluoro Carbon sehr gut und umgekehrt.

Und falsch ist auch das Fluoro Carbon nicht zu färben ist!

Maik

Offline charangohabsburg

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Kleine Saitenkunde
« Antwort #3 am: 06/29/08 ,Juni, 2008, 14:32:05 »
Schöne Zusammenstellung, interessant auch die kurzen Abhandlungen der Entstehungsgeschichten!
Besten Dank!

Zitat von: Mike von D
[...] Und falsch ist auch das Fluoro Carbon nicht zu färben ist! [...]

So wie ich es verstanden habe, bezieht sich die die Äusserung \"färben nicht gut möglich...\" auf  fluoreszierende Farben (?)

Anderseits habe ich im Gespräch mit einem Saitenhersteller auch schon erfahren, dass das Einfärben von Saiten ganz allgemein zu Problemen führen kann, da die Materialeigenschaften der Saite zumindest während des Einfärbeprozesses andere sind. Man kann sich so vorstellen, wie wenn die Saite \"eingeweicht\" würde. Wird die Saite nun zu früh belastet (z.B. auf Rollen aufgewickelt, kann sich der ach so schön kalibrierte Durchmesser (die Dicke) der Saite (unregelmässig) verändern. In besagtem Fall war die Rede von Nylon-Saiten.

Wie das alles im Detail funktioniert, weiss ich allerdings nicht. (Bildungslücke in Chemie  :oops:  ).

Offline Fischkopp

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Kleine Saitenkunde
« Antwort #4 am: 06/29/08 ,Juni, 2008, 15:53:45 »
Wie passt denn Aquila Nylgut dazu ?

Ist das jetzt eine spezielle Nylonart oder muß man die als vierte, eigenständige Saitenart betrachten ?

Bernd
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Offline RISA

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Kleine Saitenkunde
« Antwort #5 am: 06/29/08 ,Juni, 2008, 19:57:15 »
Zitat von: fischkopp

Wie passt denn Aquila Nylgut dazu ?

Ist das jetzt eine spezielle Nylonart oder muß man die als vierte, eigenständige Saitenart betrachten ?

Bernd


Nylgut ist chemisch dem Nylon ähnlich hat nur die gleiche Dichte wie Darm, deshalb nennt man es Kunstdarmsaiten. Nylgut verbindet sozusagen das Spielgefühl von Darmsaiten mit der Robustheit von Nylon.

Offline UkeDude

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Kleine Saitenkunde
« Antwort #6 am: 06/30/08 ,Juni, 2008, 08:03:30 »
Prima Hans, danke für die Arbeit.