Autor Thema: Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review  (Gelesen 2824 mal)

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Offline Ukulehrling

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Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« am: 04/30/17 ,April, 2017, 13:54:49 »
Zu irgend etwas muss so ein UAS ja gut sein.

Ich war schon lange scharf darauf, eine Pineapple-Ukulele auszuprobieren. Neben anderen Modellen in der Preisklasse unter 120 EUR (inkl. Tasche) war die Leho Pineapple Sopran LHUP-MM in der engeren Wahl. Da ich jedoch in der Region keine Möglichkeit sah, das Modell einmal in die Hand zu nehmen, fragte ich im Forum nach Leho-Erfahrungen. Nach den Antworten zu urteilen, waren die gemischt. Das war mir zu wenig.

Anfang 2017 schrieb Ukelix in dem Thread von einer Aleho Pineapple, die er sich "spontan in der Bucht" geangelt hatte: "Sie ist makellos verarbeitet, kein bisschen schlechter als z.B. eine vergleichbare Kala oder Baton Rouge." Per PM zeigte mir Ukelix, wo er sie her hatte: Der Eigentümer von Ucoolele.de verkauft auch in der Bucht. Ich zögerte noch ein bisschen, aber im Grunde hatte ich schon "verloren", als Ukelix das gute Stück so anpries. Ein paar Tage später hielt ich das Paket in den Händen.

Hier der angekündigte Bericht:

Mit Preisen um 50 EUR tummelt sich die Aleho Pineapple Sopran in der selben Preisklasse wie viele brauchbare Einsteiger-Ukulelen, z.B. die Harley Benton Kahuna CLU-40S (bei Thomann steht "Ananas" nur im Kleingedruckten) oder die Kala Makala Dolphin-Serie (keine Ananas). Andere Früchtchen wie die Kala Makala Pineapple Soprano (MK-P) oder die Lanikai Pinapples LU-21P oder LUT-21P sind schon einiges teurer. Und die Ortega RUPA5-Modelle (Mahagoni-Decke RUPA5MM oder Fichtendecke RUPA5) sind Konzert-Modelle - leider waren die Exemplare, die ich bei einer Aachener Musikalien-Apotheke antestete, grottig verarbeitet (ganz anders, als meine allererste Ukulele, eine Ortega RU5MM) und überzeugten mich klanglich gar nicht.


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leho_Gigbag_Sopran_08373.jpg

Als die Aleho Pineapple (ab jetzt kurz "ALUP") ankam, war die erste Überraschung die mitgelieferte Gigbag: sie macht einen stabilen Eindruck, auch wenn die Schaumstoff-Polsterung dicker sein könnte. Aber das Gewebe ist fest und die Nähte sind gut verarbeitet. Ein Kantenschutz ist ebenfalls vorhanden. Zwei einstellbare Gurte und ein leicht flexibler Kunststoffgriff machen sie angenehm tragbar.


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leho_Gigbag_Sopran_08374.jpg

Am unteren Ende ist innen ein zusätzliches Polster mit Klettverschluss angebracht, um bei angebrachtem Gurtpin den Korpus zu schützen. Ein Fach für Kleinkram wie Ersatz-Saiten, (gefaltete) Akkord-Tabelle oder Clip-Tuner rundet das positive Bild ab.

In der Tasche fand ich ein Schmuckstück, das einwandfrei verarbeitet ist.


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leho_Gigbag_Sopran_mit_Aleho_Pineapple_Ukulele_ALUP-M_08376.jpg


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leho_Aleho_Pineapple_Sopran_Ukulele_ALUP-M_08344.jpg


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leho_Aleho_Pineapple_Sopran_Ukulele_ALUP-M_08347.jpg


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leho_Aleho_Pineapple_Sopran_Ukulele_ALUP-M_08345.jpg

Erst einmal die Eckdaten:

Größe: Sopran
Form: Ananas/Pineapple
Korpus: Mahagoni, laminiert
Hals: Nato
Griffbrett: Palisander
Steg: Palisander
Sattel und Stegeinlage: Graphtec Nubone XB
Mechaniken: offene, übersetzte, mit schwarzen Kunststoffgriffen
Bünde: 12, "Silver Nickel"
Oberfläche: "offenporig matte" Lackierung - ich finde sie eher seidenmatt
Saiten: Aquila Super Nylgut
Mensur: 350 mm
Sattelbreite: 35 mm
Schallloch: muschelförmig, eine feine Umrandung ist im Abstand von 4mm um das Schallloch gelasert.


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leho_Aleho_Pineapple_Sopran_Ukulele_ALUP-M_08362.jpg

Das gute Stück wirkt sehr sauber verarbeitet. Minimale Unsauberkeiten entdeckt man mit der Lupe an der unteren, geschwungenen Schnittkante des Griffbretts, die übrigens auch verrät, dass das Griffbrett ein fünfschichtiges Furnier ist. Das Griffbrett hat ein sehr dünnes, schwarzes Binding (oder eine etwas dickere Lackschicht?) Die angebrachten Bundmarkierungen sind im Griffbrett okay, an der Halsseite etwas klein geraten (vlt. 2 mm Durchmesser).


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leho_Aleho_Pineapple_Sopran_Ukulele_ALUP-M_08363.jpg


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leho_Aleho_Pineapple_Sopran_Ukulele_ALUP-M_08353.jpg

Leimreste, schlecht verklebte Stellen, Spalten oder Holzschäden habe ich nirgends entdeckt. Das schmale Holzband, welches im Korpus zum Befestigen der Zargen dient, ist, anders als bei allen meinen anderen Ukulelen, nicht regelmäig eingeschnitten, sondern ein durchgehender Streifen. Die Lackierung lässt die Struktur der Schnittfläche des Holzes deutlich hervortreten, was durchaus interessant aussieht. Ich weiß nicht, wie stark die Holzfarbe von Mahagoni natürlich variiert - aber die ALUP ist sehr dunkel, vielleicht hilft der Lack da nach. Er trägt auch minimal aufs Holz auf und ich würde ihn eher als "seidenmatt" oder schwach glänzend beschreiben. Übrigens wirkt das muschelförmige Schallloch in natura wesentlich schöner, als auf allen Fotos, die ich von Aleho-Modellen im Netz gesehen habe.

Ukulele gestimmt, ein paar Akkorde angespielt. Der feine Klang liegt sicher zum Teil an den Super-Nylgut-Saiten. Diese waren auch von Anfang an sehr stimmstabil: die Ukulele war offensichtlich auf ADFisH vorgestimmt, auf dem Postweg etwas nachgedehnt, von mir dann auf GCEA gestimmt. Die offenen Mechaniken sind übrigens sehr leichtgängig, halten die Stimmung aber sauber. Ich muss nur wenig nachstimmen - vermutlich wegen des ständig wechselnden Wetters bzw. Raumklimas (nehme sie schonmal unterwegs mit).


Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leho_Aleho_Pineapple_Sopran_Ukulele_ALUP-M_08365.jpg

Zuerst kam mir das Klangbild etwas "topfig" vor: die Ananasform lässt die Ukulele tendenziell etwas voller klingen, als übliche Sopran-Modelle, eher wie eine Konzert-Größe.

Etwas schockiert war ich über schräge Klänge, als ich versuchte, G, G7, F, C7 zu greifen. Wann immer die ersten zwei Bünde im Spiel waren, verzeifelte ich. Außerdem hatte die C-Saite eine starke Resonanz mit dem Korpus, was sicher zum dem "topfigen" Klangbild (s.o.) beitrug, das ich hörte. Ich war drauf und dran, die Ukulele zurück gehen zu lassen. Wie konnte das sein?
Frank-Michael Jirka, der Eigentümer von Ucoolele.de wirbt in seinem Shop: "Jedes Instrument wird vor dem Versand vom Fachmann überprüft, spielfertig eingerichtet und vorgestimmt." Die Saitenlage meiner ALUP war durchaus gut: im ersten Bund knapp 0,5 mm, im 12. Bund mit 2,3 mm genau richtig (2021-04-02 nachgemessen).
Am Telefon bestätigte Frank-Michael Jirka, dass er die Ukulele vor dem Versand etwas tiefer gelegt hatte. Da am selben Tag zwei ALUPs raus gingen, konnte er zwar nicht genau sagen, welche davon meine war, aber er war sicher, dass beide nach dem Einstellen sauber klangen. Er machte übrigens einen kompetenten Eindruck und war sehr hilfsbereit.

Bei nochmaligem, sorgfältigem Anspielen fiel mir schließlich auf, dass ICH etwas falsch machte: von den sehr starren Aquila New-Nylgut-Saiten war ich festes Zupacken gewöhnt. Die Super Nylgut wirken deutlich weicher und elastischer und ich drückte beim Greifen der Akkorde mit zu viel Kraft die E- und A-Saite unwillkürlich etwas zur Seite. Klar, dass es dann schräg klingt. Mit etwas Üben ließ sich das abstellen. Ganz "rund" klang die ALUP jetzt immer noch nicht. Aber nicht mehr ganz so schräg. Ich entschloss mich, sie zu behalten und plante, die Saitenlage bei Gelegenheit von einem Gitarrenbauer in der Region überprüfen zu lassen. Drei, vier Tage später verschwand das Schräge aus dem Klang völlig. Ich habe keine Erklärung dafür. Abgesehen von meinen anfänglichen Fehlern beim Greifen habe ich nichts geändert. Ich stieß neulich auf den Thread zu den Aquila Carbon Black Saiten. Da stand so etwas ähnliches, nämlich, dass die Saiten in den ersten Tagen etwas schräg klangen, dass dies aber nach wenigen Tagen von allein aufhörte. Liegt das vlt. in der Familie?

Das Resonanz-Dröhnen der C-Saite hörte nach knapp zwei Wochen auch auf. Vielleicht musste sich nur das Holz akklimatisieren?

Zurzeit ist die ALUP meine meist-gespielte Ukulele. Ich bin geneigt, auf der einen oder anderen Ukulele die Super-Nylguts auszuprobieren. Wobei: zunächst mal liegen hier noch ein paar Aquila Reds rum, die ich für Fingerpicking ausprobieren will. Und die Ukumele-Saiten auf Pis Mahalo Smile klangen auf dem 1. Aachener Ukuleletreffen auch sehr überzeugend ...

Mein Fazit zur Aleho Pineapple "ALUP-M":
Ein wirklich preis-wertes, sauber verarbeitetes Einsteiger-Instrument mit Potential. Es dürfte schwer sein, für runde 50 EUR etwas besseres inklusive Gigbag zu kriegen. Wobei es natürlich von Vorteil ist, wenn der Händler vor dem Verkauf ein vernünftiges Setup vornimmt. Ich würde sie definitv wieder kaufen.

Auf der Leho-Website habe ich dieses Modell nicht gefunden. Dort wird jetzt ein praktisch baugleiches Modell als ALH-MP angeboten. Der einzige Unterschied, der mir auffiel: Leho verzichtet auf die gelaserte Umrandung des Schalllochs.

Im Netz findet man die Leho Aleho Pineapple Sopran "ALUP-M" aber immer noch bei diversen Händlern, in der Bucht oder beim großen Fluss.

Andreas


Edits bis 2017-05-06:
  • Korrekturen
  • Gigbag-Fotos hinzu gefügt

Edit 2021-04-02: Saitenlagen-Angaben korrigiert.
« Letzte Änderung: 04/02/21 ,April, 2021, 20:23:56 von Ukulehrling »
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Offline Hummel

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #1 am: 05/01/17 ,Mai, 2017, 19:39:18 »
Danke für das Review- irgendwann mal werde ich auch so ein Stechpaddel für mein kleines Rudel adoptieren, einfach aus Prinzip oder der Vollständigkeit  halber, irgendein Grund wird mir schon einfallen. Sucht macht  erfinderisch.  :P  Die Bilder geben einen richtig guten Eindruck vom Instrument, auch deine Beschreibung. Rumgezicke in den ersten Tagen ist nicht sooo ein Drama, liegt wirklich an der eigenen Technik oder das Instrument muss sich erst mal selbst sortieren. Das hatte ich sogar bei meiner Brüko. Ich habe ja wie du mit der RU5MM angefangen. Meine ist auch klasse verarbeitet und leicht zu handeln.
Das verwöhnt! Als ich die Brüko bestellte, war die grad im Shop aus und Hr Pfeiffer hatte bei den neuen erst mit der Arbeit begonnen. So bekam ich dann ein wirklich frisch hergestelltes Instrument, dass dazu noch ein ganzes Ende kleiner  und ganz anders konzipiert war als die Ortega. Wahrscheinlich haben wir beide gedacht"Was für eine Zicke". Jetzt haben wir uns ganz doll lieb.
Interessant auch, dass die Ortega Ananas dich nicht so überzeugt hat. Ich kenne nur RU5 und RU10, die sind wirklich schön.
Was spielst du mit der Leho, also für was passt ihr Klang deiner Ansicht nach?

Offline Ukulehrling

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #2 am: 05/02/17 ,Mai, 2017, 09:14:35 »
Vielen Dank, Hummel, für das positive Feedback.

Rumgezicke in den ersten Tagen ist nicht sooo ein Drama, liegt wirklich an der eigenen Technik oder das Instrument muss sich erst mal selbst sortieren. Das hatte ich sogar bei meiner Brüko.

Vielleicht war es das wirklich. Meine Ortega hat "damals" (März 2016) allerdings wenig gezickt. Danach habe ich die meisten Ukulelen gebraucht gekauft. Die hatten das Zicken also schon hinter sich. Bis auf eine China-Uke aus Hong Kong (MeIdeal, Sopran), die eigentlich von Anfang an super klang. Und die Mahalo Tenor - wobei ich keine Ahnung habe, wie lange die schon im Laden hing.

Zitat
Interessant auch, dass die Ortega Ananas dich nicht so überzeugt hat. Ich kenne nur RU5 und RU10, die sind wirklich schön.

Ich würde jetzt auch nicht behaupten, dass Ortega Schrott baut. Vielleicht haben die bloß zu lange zu trocken gehangen oder sowas. Siehe auch den Thread Bundstäbchen-Apokalypse.

Zitat
Was spielst du mit der Leho, also für was passt ihr Klang deiner Ansicht nach?

Was soll ich sagen? Ich bin ja noch ein Anfänger. Was ich halt so spiele: Akkordbegleitung. Zupfmuster üben, einfach(st)e Melodien (Happy Birthday und so ...). Ich weiß nicht, wie gut sie sich bei anspruchsvollem Melodiespiel/Zupfen schlagen würde. Aber ich habe noch keine dead spots gefunden.

Andreas
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Offline Hummel

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #3 am: 05/02/17 ,Mai, 2017, 12:48:55 »
Ah, noch ein Nichtmehrganz- Anfänger! Ich habe mir die Ortega auch im letzten Sommer zugelegt, bin aber dieses Jahr erst richtig zum Üben gekommen. In einem anderen Leben gab es eine Gitarre. Manchmal hilfts- Notenlesen, ungefähre Vorstellung von Akkorden, manchmal hinderts- die Stimmung und meine Neigung die Zahlen bei der Tabulatur als Hinweise für die Fingerstellung zu lesen.
Auf alle Fälle bin ich mal gespannt wie sich das Ananastöpfchen noch klanglich entwickelt.

Offline Braunschweiger

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #4 am: 05/02/17 ,Mai, 2017, 19:33:35 »
Interessant, an dem Ding (als normale Sopran Variante) komme ich gelegentlich hier in BS in einem Musikfachhandel vorbei.
Hätte gerne eine im Haus die dauerhaft eine tiefe G Saite hat...

Offline Ukulehrling

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #5 am: 05/03/17 ,Mai, 2017, 08:12:11 »
Interessant, an dem Ding (als normale Sopran Variante) komme ich gelegentlich hier in BS in einem Musikfachhandel vorbei.

Spiel sie doch mal an und berichte hier:
  • Sind da auch die Super Nylgut drauf? (Bei Leho steht nur "Aquila-Saiten", könnten also theoretisch auch andere sein)
  • Wie ist der Klang?
  • Wie die Verarbeitung (vielleicht hatten Ukelix und ich ja einfach nur Glück? Vgl. den erwähnten Bundstäbchen-Apokalypse-Thread weiter unten ...
Apropos: @Ukelix: vielleicht kannst Du ja auch noch ein paar Erfahrungen ergänzen?

Andreas
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Offline Braunschweiger

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #6 am: 05/03/17 ,Mai, 2017, 08:25:26 »
Interessant, an dem Ding (als normale Sopran Variante) komme ich gelegentlich hier in BS in einem Musikfachhandel vorbei.

Spiel sie doch mal an und berichte hier:
  • Sind da auch die Super Nylgut drauf? (Bei Leho steht nur "Aquila-Saiten", könnten also theoretisch auch andere sein)
  • Wie ist der Klang?
  • Wie die Verarbeitung (vielleicht hatten Ukelix und ich ja einfach nur Glück? Vgl. den erwähnten Bundstäbchen-Apokalypse-Thread weiter unten ...
Apropos: @Ukelix: vielleicht kannst Du ja auch noch ein paar Erfahrungen ergänzen?

Andreas

Jep, mal schauen, wenn ich das nächste mal in der Stadt bin, hüpfe ich da mal rein, wollte da sowieso mal fragen ob die Netzteile für alte Gerätschaften besorgen können. Wenn ich denn dann schon einmal da bin, werde ich auch die Ukulele Ecke besuchen.
Das letzte mal habe ich so auch spontan eine mitgenommen...  ;)

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #7 am: 05/03/17 ,Mai, 2017, 08:28:22 »
[...] Wenn ich denn dann schon einmal da bin, werde ich auch die Ukulele Ecke besuchen.
Das letzte mal habe ich so auch spontan eine mitgenommen...  ;)

Oh, oh! Das kenn' ich!  ;D UAS - und viel Spaß dabei!

Andreas
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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #8 am: 05/03/17 ,Mai, 2017, 09:04:52 »
[...] Wenn ich denn dann schon einmal da bin, werde ich auch die Ukulele Ecke besuchen.
Das letzte mal habe ich so auch spontan eine mitgenommen...  ;)

Oh, oh! Das kenn' ich!  ;D UAS - und viel Spaß dabei!

Andreas

Ach, das gar nicht mal, denke das habe ich ganz gut im Griff.
Kenne das von früher, da war es allerdings GAS, das habe ich aber schon lange nicht mehr, kaufe nur noch Sachen die ich tatsächlich brauche, und dann ist gut. Ich muss ja auch noch immer ein Auge haben was so in der Welt der Synths, Effekte etc. passiert, da muss man sich im Griff haben wenn man ende des Monats noch was essen will.. ;)
Eine Ukulele mit dauerhafter tiefer  G Seite brauche ich allerdings wirklich.

Offline Ukulehrling

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Unfallbericht
« Antwort #9 am: 05/22/17 ,Mai, 2017, 07:42:20 »
Am Freitag Abend hat meine Aleho Pineapple einen Salto hingelegt. Sie stand auf einem Stuhl, an die Rückenlehne gelehnt. Eine unachtsame Bewegung meinerseits, und sie machte den Abgang über die Armlehne. KRACH!!! (ja, mit drei Ausrufezeichen!)
Aus rund 65 cm Höhe mit Überschlag auf harten Boden! Keine hochflorige Auslegeware (keine Teppichvölker) ...

Leicht geschockt habe ich das Unfallopfer aufgesammelt und rings herum begutachtet. Ich habe nicht einmal einen Kratzer entdeckt. Erst gestern, nach wiederholtem Überprüfen entdeckte ich am Hals, in der Nähe des Korpus eine winzige Stoßspur, die vielleicht durch einen Tropfen Wasser repariert werden könnte. Aber im Moment nehme ich sie einfach als Kampfnarbe, ist eh so unauffällig.

Fazit: die klingt nicht nur gut, die kann auch Stunts!  ;D
(Ich hoffe, dass nicht doch noch die Brücke runter springt oder mich die Tage ein Spalt zwischen Decke und Zarge angrinst oder sowas. Aber im Moment sieht es wirklich gut aus.)

Andreas
« Letzte Änderung: 01/06/18 ,Januar, 2018, 12:04:59 von Ukulehrling »
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Offline Hummel

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #10 am: 05/22/17 ,Mai, 2017, 22:32:43 »
 :o Wäre echt schade gewesen um die Hübsche! Wie kommt ihr denn sonst miteinander voran? Dass das Dröhnen aufgehört hat, hattest du ja schon geschrieben.

Offline Ukulehrling

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #11 am: 05/22/17 ,Mai, 2017, 23:57:17 »
Wie kommt ihr denn sonst miteinander voran?

Sie ist immer noch meine meistgespielte. Wobei das im Moment ein etwas übertriebener Begriff ist: komme viel zu selten dazu.

Andreas
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Offline Hummel

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #12 am: 05/23/17 ,Mai, 2017, 09:50:48 »
Wem sagst du das- Beruf und Familie sind schließlich auch noch da. Ich kann beim ukeln aber super entspannen, selbst wenn es mal nicht so klappen will. 

Offline Ukelix

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« Antwort #13 am: 07/10/17 ,Juli, 2017, 20:10:12 »
Apropos: @Ukelix: vielleicht kannst Du ja auch noch ein paar Erfahrungen ergänzen?

Upsi, dieser Thread ist ja vollkommen an mir vorübergegangen. ???

Als Auslöser und Mitbetroffener kann ich das Review von Andreas bestätigen, das ist wirklich eine prima Ukulele für wenig Geld: optisch, haptisch und klanglich bekommt man hier wirklich ne ganze Menge Ukulele (und eine ordentliche, schön steife Tasche). Nicht zu vergessen das sehr gute Setup von ucoolele.de :)

Bei mir ist es zwar nicht die meistgespielte Ukulele, aber immerhin die meistgespielte Sopran. Ich habe ihr, weil ich Aquila nicht gern spiele, als erstes klare Worth gegönnt, damit hat sich der Klang nach meinem Empfinden noch mal deutlich verbessert. Die ALUP intoniert sauber, klingt voll und rund mit viel Sustain. Das Laminat ist schön dünn und ist schlicht und ansprechend gemasert.

Und eben wegen der Laminat-Robustheit ist sie aus meinem kleinen Rudel die einzige, die im Gartenhäuschen wohnen darf, die klimatischen Bedingungen (heiß - kalt - feucht - heiss) dort würden jede K-Brand zum Platzen bringen.  ??? Aber immer ne Ukulele hin- und herschleppen? nee. :)

Ich würde mir die ALUP sofort wieder kaufen.
mag: Brüko, Cheapo, Outlaw Country, Punkrock, (Anti-)Folk. Velvet Underground, Grateful Dead, Misfits, Jeff Lewis, Hank Williams I-III.
Käptn Offline bei Youtube

Offline Ukulehrling

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Antw:Leho Aleho Pineapple Sopran (ALUP-M), Erfahrungsbericht/Review
« Antwort #14 am: 04/02/21 ,April, 2021, 20:35:48 »
Als ich damals den Review geschrieben habe, hatte ich das Modell "ALUP-M" nicht mehr gefunden, sondern nur ein leicht anders aussehendes. Heute sehe ich, dass es die "ALUP-M" immer noch/wieder(?) gibt.
Allerdings mit leichten Abwandlungen: Als Holz wird jetzt "Tigerwood" angegeben. Laut Wikipedia (en) ist das eine Handelsbezeichnung für Hölzer verschiedener Arten; die "Holzwurm-Page" spricht konkret von Astronium fraxinifolium, einer südamerikanischen Baumart aus der gleichen Familie wie der Cashew-Baum.
Für Sattel und Stegeinlage ("nut & saddle") wird jetzt angegeben "ABS & Graph Tech Nubone" – d.h. vermutlich ist der Sattel aus gewöhnlichem ABS. Keine Ahnung ob das schlechter oder besser ist, als Nubone.
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