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#71
Alles was sonst noch anfällt / Antw:Was sammelt ihr (außer Uk...
Letzter Beitrag von Netsuke - 29. Jan 2026, 19:11:06
    ZitatSammle übriggebliebene Schrauben von Ikea-Möbeln. (Ich bin zu eigensinnig, um mich strikt an Aufbauanleitungen zu halten.)


    Heute konnte ich meiner Sammlung hinzufügen:

    • eine dieser Rückwände aus gepresstem Müll, die ein wertig wirkendes, dunkel gebeiztes Kiefernholz-Regal entstellen, wenn frau das Unding tatsächlich als Rückwand annagelt. Was ich natürlich nie tue. Ein paar strategisch platzierte Winkel zur Stabilisierung des Regals und gut ist.
    • das Päckchen Nägel zum Befestigen besagter Müll-Rückwand
    • ein Winkelhaken mit je einer Holz- und Mauerschraube plus einem Dübel zum an die Wand Dübeln des Regals.

    20260129_184322.jpg
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    #72
    Ukulelen / Antw:Kennt jemand Martínez Uku...
    Letzter Beitrag von TooOldForRockNRoll - 29. Jan 2026, 19:06:06
    Interessanter Bericht. Jetzt würde ich sie gern hören!
    #73
    Ukulelen / Leuchte oder Instrument? KALA ...
    Letzter Beitrag von TooOldForRockNRoll - 29. Jan 2026, 18:57:27
    Ein neues Gadget 🙈
    Vor Weihnachten nirgends in Deutschland lieferbar, jetzt wurde sie offenbar unter die Händler gebracht, die

    Kala KA Light-S

    Ich habe sie beim "Ukulädle" bestellt, heute kam sie an. Bei einem der ganz großen Händler wollte ich nicht bestellen, dass es sie auch bei Uke Supply gibt sah ich zu spät.

    Sie erinnert natürlich stark an die Kala Waterman, hat wie diese auch keine optimale Saitenlage. Aber da die Stegeinlage herausnehmbar ist, habe ich die Höhe im 12. Bund auf ca. 3 mm heruntergefeilt. Viel mehr geht nicht. Im 1 Bund ist sie auch nicht optimal, aber da möchte ich mich vorläufig wegen des Nullbundes nicht heranwagen. Mehr im Video.

    Braucht man diese Ukulele?

    Nicht wirklich, es sei denn man mag die Beleuchtung beim Spielen. Gegebenenfalls auch als Beleuchtung wenn sie an der Wand hängt um sich ein gemütliches Lichtambiente zu schaffen.

    Wer sie haben möchte, kauft sie am besten bei einem Händler der euch zumindest die Stegeinlage tiefer feilt! Bei meiner sah es nicht so aus als ob jemand Hand angelegt hätte. Aber ich hatte auch nicht ausdrücklich darum gebeten.

    Ich hoffe keinen Hype auszulösen, ich will nur informieren, nicht schlimmen Dingen wie UAS Vorschub geben. ☝️🤓


    https://youtu.be/hDnKArv_hS4?si=X1oeb-Ny2Wu83Osb
    #74
    Alles was sonst noch anfällt / Antw:Bericht über Larissa Leav...
    Letzter Beitrag von Bebopalula - 29. Jan 2026, 12:41:08
    Schön, dass es neue junge Künstlerinnen in der Ukulelen-Szene gibt. Ihr Spiel mit Loop und Rhythmus ist faszinierend und führt zu erstaunlich neuen Klangbilder.  :)
    #75
    Veranstaltungen im Norden / Antw:77. HH Ukes and Friends T...
    Letzter Beitrag von Kante - 29. Jan 2026, 12:22:20
    Ich komme gerne. Kann leider nur bis 17h, weil ich Organisatorin eines nachbarschaftlichen Dinnerhoppings bin, dass ausgerechnet an diesem Abend stattfindet.

    Kante (Claudia)
    #76
    Ukulelen / Antw:Kennt jemand Martínez Uku...
    Letzter Beitrag von Hoffy - 29. Jan 2026, 11:34:12
    Gestern ist die Martinez Ukulele angekommen. Die ist echt der absolute Oberhammer.
    So eine schöne Ukulele habe ich noch nie in meinem Leben gesehen und auch nie besessen.
    Mittlerweile habe ich mit dem Hersteller Martinez in China Kontakt aufgenommen.
    Die Verkaufsleiterin hatte erst gesagt, dass sie keine Ukulele bauen.
    Aufgrund meiner Nachfrage hat sie recherchiert und hat festgestellt, dass sie bis 2010 Ukulelen gebaut haben und hat mir auch ein Foto von ihrem Museum geschickt.
    Daraufhin habe ich sie angeschrieben und gefragt wie viele Custom Shop Ukulele sie gebaut haben und wie teuer sie waren. Auf diese Antwort warte ich gerade.
    Meine Martinez klingt unheimlich voluminös, fast wie eine Konzert Ukulele einen tiefer, sehr warmer Klang, nachdem ich sie mit den Aquila Red Strings bestückt habe.

    Außerdem hatte ich recherchiert, woher die Marke überhaupt kam.
    Gegründet hat sie Wolfgang Jellinghaus ein Deutscher.
    Meine Ukulele müsste um 2003 gebaut worden sein. Auf dem Brand steht 08/20/3 was für mich bedeutet Monat 08/Tag20/Jahr 2003.

    Zitat :

    Wolfgang Jellinghaus (1951-2024) wurde in Dortmund geboren. Sein Vater, Walter Jellinghaus, war selbst Gitarrenbauer und brachte Wolfgang das Handwerk schon in jungen Jahren bei. 1978 eröffnete Wolfgang ein Musikaliengeschäft namens Musik Jellinghaus GmbH und 1983 stieg er in die Produktion ein und gründete Martinez Guitars, für das er die erste Gitarrenlinie entwarf. 2003 wurde die Produktion von Martinez Guitars mit Wolfgangs Hilfe nach China verlagert.

    Das kann also sein, das meine noch in eventuell in Deutschland produziert wurde.

    Auf den Bildern sehen manche Stellen aus wie Macken, sind aber Lichtreflexe!
    #77
    Alles was sonst noch anfällt / Antw:Bericht über Larissa Leav...
    Letzter Beitrag von Netsuke - 29. Jan 2026, 11:30:39
    Zitat aus dem verlinkten Portrait der Künstlerin:

    Auch Musikerkollegin Susana Schnell ist angetan: ,,Larissa ist eine Seele von Mensch, die es schafft, andere anzuschauen und sie wissen zu lassen, dass sie das Beste sind, was sie haben."

    Das empfände ich als wenig ermutigende Botschaft... :D

    #79
    Alles was sonst noch anfällt / Antw:Assoziieren
    Letzter Beitrag von Netsuke - 28. Jan 2026, 20:34:30
    Mr. Money Mustache
    #80
    Alles was sonst noch anfällt / Antw:Bericht über Iso Herquist...
    Letzter Beitrag von Netsuke - 28. Jan 2026, 19:59:38
    @Bebopalula

    ZitatIch meine, dass es gerade deshalb Sinn macht, selbst ein Instrument zu lernen – zum Beispiel die Ukulele. Denn Musik ist ja mehr als Konsum und Ukulele spielen heißt für mich: zusammenkommen statt scrollen, gemeinsam klingen statt allein streamen. Mit Lachen, Ausprobieren, Fehler machen und trotzdem weiterspielen entsteht Geselligkeit – da braucht es keinen Bildschirm. Die schönen Gruppenbeiträge im Adventskalender haben gut gezeigt, dass es geht. Deshalb ist handgemachte Musik für mich kein Anachronismus, sondern ein Gegenpol zur digitalen Dauerbeschallung. Vielleicht ist Musik machen heute nicht weniger sinnvoll – sondern wichtiger denn je.


    Ohne Fazit und ohne Bewertung meine eigene Geschichte dazu:

    In der bayrischen Provinz, in der ich aufgewachsen bin, war Musik fester Bestandteil des Gemeinschaftslebens.

    Mann war Mitglied in der Blaskapelle. Frau sang im Kirchenchor.

    Junge Revoluzzer brachten sich selbst das Gitarrespielen bei und gründeten Metal- und Rockbands.

    Elaborierte Musikbesessene machten in Jazz.

    Ab Mittelstand aufwärts gingen fast alle Kinder zur Musikschule oder bekamen Privatunterricht, um ein Instrument zu lernen.

    So wurde auch ich von meiner Mutter dazu verdonnert. Ich durfte mir lediglich aussuchen, welches Instrument es sein sollte.

    Ich hatte und habe keine Beziehung zu Musik, lernte aber fleißig und willig ein halbes Dutzend Jahre lang Akkordeon.

    Im Hinterzimmer des lokalen Musikalienhandels gab die ehemalige internationale Bühnenkünstlerin Frau Degen Akkordeonunterricht. Während ihr Lebensgefährte vorne das Musikgeschäft führte.

    Der Status des unverheirateten Zusammenlebens, und dass Frau Degen sich im überreifen Alter von Ende vierzig kräftig schminkte, galt als anrüchig. Deshalb lernten in unserem Städtchen nur wenige Kinder Akkordeon.

    Ich war ziemlich gut auf dem Instrument. Ich beherrschte Tangos und Musette-Walzer.

    Aber ich kam nie auf die Idee, mich anderen Musikern anzuschließen und öffentlich aufzutreten.

    Musik zu machen war und ist mir kein Bedürfnis. Ich habe es gelernt, wie ich für Schulfächer gelernt habe. Ohne Abneigung, ohne Begeisterung.

    Ich kann nicht genau erklären, warum ich mir jetzt das Ukukelespielen beibringe.

    Ich halte es für eine gute Geschicklichkeitsübung, die Hand und Hirn koordiniert.

    Außerdem sind Ukuleke-Festivals in aller Welt und Ukuleke-Stammtische in ganz Deutschland hübsche Reiseziele, die mich aus meiner allzu komfortablen Heimatstadt zu locken vermögen.

    Vielleicht liegt es an meiner Freude an räumlich kleinen Dingen: neben kleinen Falträdern, Ein-Frau-Zelten, winzigen Wohnungen und mit Teelöffeln, statt mit Suppenlöffeln zu essen, finde ich Sopranissimo-Ukulelen unwiderstehlich...